Offener Brief an alle MitarbeiterInnen im GF Brief

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Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Vor wenigen Tagen haben Sie vom ÖVP-Gewerkschafter Wiedner wieder einmal einen Brief erhalten. Wie so oft, wird auch in diesem Schreiben mit unseriösen Darstellungen und Behauptungen zu KAP Neu offensichtlich bewusst versucht Sie zu verunsichern. Der Grund ist einzig und allein, weil im September dieses Jahres wieder Gewerkschafts- und Personalvertretungswahlen ins Haus stehen.

 

Die FSG hat 2003 für KAP.Neu gestimmt, weil wir damit die.....

• monatliche Infopost-Abgeltung deutlich anheben konnten
(2009 über € 21 Millionen ausbezahlt, seit 2003 € 141 Millionen Gesamtauszahlung)
• Qualitätsprämie in der Höhe von € 60.- bzw. € 30.- aushandeln konnten
(2009 über € 5 Millionen ausbezahlt, seit 2003 € 31 Millionen Gesamtauszahlung)
• die PKWs für den Zustelldienst mehr als verdoppeln konnten
( Lenkertaggeld 2009 über € 12 Millionen, seit 2003 € 83 Millionen Gesamtauszahlung)

Durch die KAP Neu -Vereinbarung 2003 konnte die FSG nicht nur Arbeitsplätze sichern, sondern auch das Einkommen aller Kolleginnen und Kollegen im Zustelldienst deutlich anheben.

Bewusst führt der ÖPV-Gewerkschafter Wiedner die MitarbeiterInnen hinters Licht, wenn er behauptet wir alleine hätten den angeführten Zeitwerten zugestimmt. Er selbst hat die von ihm kritisierten Zeitwerte am 19.2.1998 persönlich unterschrieben.

Da das Management zu Beginn dieses Jahres an den Zentralausschuss mit der Forderung nach Zeitwertänderungen in KAP Neu herangetreten ist, hat die FSG einen umfangreichen Gegenforderungskatalog (siehe Anhang) ausgearbeitet um Verschlechterungen zu verhindern. Leider ist die FCG lediglich darum bemüht alles schlecht zu reden. Ist es nicht vielmehr die Aufgabe von Gewerkschaftern und Personalvertretern für die MitarbeiterInnen zu verhandeln?

• Wo waren Wiedner und seine FCG beim Kampf gegen den Börsegang?
• Wo waren Wiedner und seine FCG beim Abwehrkampf gegen PSD?
• Wo waren Wiedner und seine FCG beim Kampf gegen die 4 Tage-Woche?
• Wo waren Wiedner und seine FCG beim Streit um die Hermes-Pakete?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, alles zu kritisieren und schlecht zu reden ist leicht, verbessert aber nicht die Lage der betroffenen MitarbeiterInnen. Immer wieder haben wir die FCG zur Mitarbeit eingeladen. Bisher leider vergebens. Warum wohl? Weil verunglimpfen ganz einfach leichter ist als der tägliche Kampf um sichere Arbeitsplätze mit gerechten Einkommen!

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