Arbeitsstiftung, Ernennungen, Sparpaket

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Sparpaket bzw. Stabilitätspaket 2012 - 2016
Doppelbelastungen für PostbeamtInnen verhindert

Der ÖGB und die Arbeiterkammer haben im Rahmen der sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen versucht, dass die ArbeitnehmerInnen bei diesem Sparpaket nicht ungerecht und übermäßig zur Budgetsanierung herangezogen werden.
Auch die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten hat immer wieder gefordert, dass die Besserverdiener und die Reichen dieses Landes, denen das tägliche Leben finanziell weniger Sorgen bereitet, prozentuell mehr zahlen sollen.
Speziell bei den BeamtInnen bei der Post drohte eine doppelte und daher ungerechte Belastung (Biennalsprünge, Arbeitsplatzsicherungsbeitrag usw.).
Hier ist es der GÖD und der Postgewerkschaft sozusagen in letzter Sekunde gelungen, dass es zu keinem Wegfall eines Biennalsprunges (für die Betroffenen teuer und nachhaltig) und zu keiner Einführung eines Arbeitsplatzsicherungsbeitrages kommt. Auch die zwischen Bund und GÖD vereinbarte Nulllohnrunde gilt nicht für uns Postbedienstete, da wir wie vereinbart als Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten mit unserem Postvorstand die Gehälter gesondert verhandeln.

Da die meisten Sparmaßnahmen Bevölkerungsschichten mit sehr hohem Einkommen treffen, sind wir PostlerInnen aufgrund unseres Durchschnitteinkommens und aufgrund des sozialen Gedanken des Pakets, vom Großteil verschont geblieben.

Leider wurde eine Maßnahme, die auch die GPF am letzten Gewerkschaftstag gefordert hat, nicht umgesetzt und zwar: Eine Vermögensteuer von 1% für Reiche mit mehr als 1 Million Euro. Fast 90% der Bevölkerung wären davon ausgenommen, weil sie nur 10% vom Gesamtvolumen (Grund, Immobilien und Geld) besitzen.

Das gesamte Spar- bzw. Stabilitätspaket 2012 - 2016 können Sie unter www.gpf.at nachlesen.


Erfolgreiche Arbeitsstiftung für ehemalige PostmitarbeiterInnen auch für 2012 erreicht:

In diesen Tagen wurde die Unternehmensarbeitsstiftung der Post AG für 2012 mit dem WAFF (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) und dem AMS einerseits und der Postgewerkschaft und Österreichischen Post AG andererseits wieder erfolgreich abgeschlossen. Diese Postarbeitsstiftung ermöglicht jenen MitarbeiterInnen, die mit dem Sozialplan aus dem Unternehmen ausgeschieden sind, eine qualifizierte und arbeitsmarktgerechte Umschulung. Auf Grund genauer Recherchen werden die Interessen und Fähigkeiten der Betroffenen in den ersten Wochen (Orientierungsphase) eruiert und mit den Chancen am Arbeitsmarkt verglichen. Diese Maßnahme ermöglicht eine Erfolgsquote von über 70% erfolgreicher Wiedereingliederungen in den Arbeitsmarkt. So schmerzhaft für die Betroffenen und für die Gewerkschaft jeder Arbeitsplatzverlust ist, umso erfreulicher sind die Erfolge beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt mittels Umschulungen in der Unternehmensarbeitsstiftung .

Seit 2005 wurden knapp 800 MitarbeiterInnen in der Arbeitsstiftung betreut und umgeschult. Die Umschulung erfasst jede Art von Ausbildung und zwar von einer Lehre bis hin zu universitären Lehrgängen je nach Interesse und Fähigkeiten des Einzelnen. Die durchschnittliche Umschulungsdauer aller TeilnehmerInnen lag zwischen 1,5 und 2 Jahren. Die vorgegebene Obergrenze der Umschulung beträgt 4 Jahre. In dieser Zeit erhalten die MitarbeiterInnen das Arbeitslosengeld und zusätzlich monatlich 200 Euro ausbildungsbedingte Zuschussleistung von der Unternehmensarbeitsstiftung.

Die hohe Erfolgsquote von 70% freut uns, weil dadurch alle vom Personalabbau betroffenen MitarbeiterInnen eine faire, nachhaltige Chance und Hilfe für ihr weiteres Arbeitsleben erhalten.
Ansprechpartner im Unternehmen sind das jeweilige Personalamt in den Regionen und in der Zentrale Hr. Dr. Müller bzw. die Personalvertretungen vor Ort sowie die Personalausschüsse und der Zentralausschuss.

Ernennungstermin von 2011 endlich erfolgreich abgeschlossen und für 2012 einen neuerlichen beim Generaldirektor eingefordert:

Nach langwierigen Verhandlungen konnte der Ernennungstermin 2011 in diesen Tagen erfolgreich abgeschlossen werden, da die Betroffenen den langersehnten Ernennungsbescheid in den letzten Tagen erhalten haben. Dafür hat Vorsitzender Helmut Köstinger mehrmals beim Personalchef der Post, bei Generaldirektor Dr. Pölzl, im Finanzministerium und beim Bundespräsidenten persönlich interveniert um die Ernennungen mit fundierten Argumenten voranzutreiben. Da das Ernennungsthema nie erledigt sein wird und bereits die nächsten bzw. die von der Liste gestrichenen MitarbeiterInnen auf ihre Ernennung warten, hat Vorsitzender Köstinger am 19. Jänner 2012 folgendes Email an GD Dr. Pölzl abgefertigt:

Sehr geehrter Herr Generaldirektor!

Nachdem es mehr als eineinhalb Jahre (Juli 2010 bis 1/2012) gedauert hat bis der letzte Ernennungstermin nun auch formal erledigt wurde und die Betroffenen in diesen Tagen die lang erhofften Bescheide erhalten werden, ersuche ich um Veranlassung einer MA-Abfrage für die Erfassung aller jener MitarbeiterInnen, welche die Ernennungsvoraussetzungen mit Stichtag 1. Jänner 2012 erbracht haben.

Die betroffenen MitarbeiterInnen haben eine gesetzlich vorgeschriebene langjährige Wartezeit (bis zu 8 Jahre laut BDG notwendig!) und eine erfolgreiche Verwendung an einem höherwertigen Arbeitsplatz bereits absolviert.

Weiters wurden die vorgeschriebenen Dienstprüfungen erfolgreich abgelegt, sodass lediglich der notwendige Formalakt der Ernennung und die damit verbundene gerechte Gehaltsanpassung auf den höherwertigen Arbeitsplatz fehlt.

Die Betroffenen nehmen dafür sehr lange Warte- und Ausbildungszeiten auf sich und sind so wie jeder andere Arbeitnehmer auch persönlich stolz auf ihre Karriere im Unternehmen. Ob der langen zusätzlichen Verzögerungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens - zuletzt eineinhalb Jahre - verbunden mit oft ungerechten Streichungen, sind die Betroffenen oftmals sehr enttäuscht und verärgert, weil der persönliche Karriereweg dadurch behindert oder sogar zerstört wird.

Ich ersuche daher, für den bereits anstehenden Ernennungstermin alles in die Wege leiten zu lassen, um auch den BeamtInnen weiterhin einen fairen Karriereweg im Unternehmen zu ermöglichen.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihr Verständnis!


Abschließend wünschen die Mitglieder des Zentralausschusses allen Kolleginnen und Kollegen einen schönen Valentinstag!!!

Lenkungsausschuss mit dem Postvorstand am 31. Jänner 2012

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Aufgrund unseres Streikbeschlusses wurden am 7. November 2011 Arbeitsgruppen eingerichtet, um die Forderungspunkte der Personalvertretung abzuarbeiten.

 

Im Lenkungsausschuss wird der jeweils aktuelle Verhandlungsstand zwischen Gesamtvorstand unter der Leitung von Generaldirektor Dr. Pölzl und dem Vorsitzenden des Zentralausschusses überprüft und die weitere Vorgehensweise festgelegt. Ziel ist es, die Verhandlungen bis Ende März 2012 positiv abzuschließen.

 

Lesen Sie im Anhang den aktuellen Stand der Verhandlungen und welche Themen wir bereits erfolgreich erledigen konnten.

Essenbons 2012

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Essensbons 2012 gesichert!
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Essenbons 2012 von post.sozial beschlossen wurden. Die Zuteilungskriterien sind:

unbefristetes Dienstverhältnis:  
  • zum Ausgabezeitpunkt bereits 3 Monate im Dienststand 
  • 10 bis 19,9 Wochendienststunden - 2 Essensbonsblätter a´EUR 11.-
  • ab 20 Wochendienststunden - 4 Essensbonsblätter a´EUR 11.-

befristetes Dienstverhältnis:

  • zum Ausgabezeitpunkt 6 Monate im Dienststand
  • mind. 20 Wochendienststunden - 4 Essensbonsblätter a´EUR 11.-
MitarbeiterInnen in Altersteilzeit mit vorheriger Beschäftigung von 40 Wochendienststunden.

 Die einzelnen Abschnitte:

 

gültig

Farbe

Verrechnungsabschnitt I

01.02. -  31.03.2012  

 rot

Verrechnungsabschnitt II

01.04. -  31.05.201

 violett 

Verrechnungsabschnitt III

01.06. -  31.07.201

 mintgrün 

Verrechnungsabschnitt IV

01.08. -  30.09.201 

 orange 

Verrechnungsabschnitt V

01.10. -  30.11.201

 hellblau 

 Die Verhandlungen mit den Firmen werden derzeit noch geführt, nach Abschluss der Verträge werden wir die Vertragspartner bekanntgeben.

Klares Nein zu Ausverkauf der Post

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koestinger11kbSeit Wochen wird in der Politik und der Öffentlichkeit über die Umsetzung von Sparpaketen diskutiert. Bereits im Vorfeld der politischen Verhandlungen wurde aus den Reihen der ÖVP der Ruf nach weiteren Privatisierungen laut. Zu diesem Zeitpunkt war uns klar, dass auch die Österreichische Post AG sehr bald in die Betrachtungen geraten würde. Ich habe bereits vor Wochen damit begonnen bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Bundesministerin Doris Bures, STS Dr. Josef Ostermayer und STS Mag. Andreas Schieder vorzusprechen und mich vehement gegen weitere Privatisierungsschritte auszusprechen. Ergänzend dazu habe ich mich brieflich an alle Regierungsmitglieder und Klubchefs gewandt um auch auf diesem Wege unser klares NEIN zu einem weiteren Postverkauf zu deponieren.

Folgende Arbeitsgruppen und Zeitpläne wurden am 23.11.2011 in der ersten Verhandlungsrunde mit dem Postvorstand festgelegt:

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AG1

Mitarbeitergespräche - Termine: 24.11. und 12.12.2011

Abschluss: 31.12.2011

AG2

Pensionierungs-Härtefälle/Frühpensionierungen

Termine: 24.11. und 14.12. Abschluss 31.12.2011

AG3

Überbrückungsmodell JG 1954/1955 - Termine: 30.11. und 13.12.

Abschluss 31.12.2011

AG4

Güterbeförderung - Termine: 28.11. und 12.12.

Abschluss: spätestens 31.3.2012

AG5

Personalkapazitäten Brief - Termin: 29.11. Abschluss: 31.3.2012

AG6

Personalkapazitäten Filialnetz - Termin: 29.11. Abschluss: 31.3.2012

AG7

Entlohnung/Zustellprozesse - Termin: 28.11. Abschluss: 31.3.2012

AG8

Entlohnung/Filialnetz - Termin: 7.12. Abschluss: 31.12.2011

AG9

Personalkapazitäten/Entlohnung PLÖ

AG10

Kollektivvertrag Neu - Termine: 28.11. und 12.12.

Abschluss: 31.12.2011

AG11

Menschenwürdige Behandlung und fairer Umgang mit MA

Start Ende 2011

Kurznachrichten 15.11.2011

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Erste konkrete Verhandlungstermine zu Handlungskatalog anberaumt

Am 24./25. November beginnen die ersten Verhandlungsrunden zu den Themen Mitarbeitergespräche, Personalmaßnahmen, Frühpensionierungen und Verbesserungen innerhalb des KollV-Neu.

Antrag für Zuschuss zu Weihnachtsfeiern und für Sonderregelungen im Weihnachtsverkehr

Der Zentralausschuss beantragte am 14. November beim Postvorstand auch für 2011 einen Zuschuss für betrieblich veranlasste Weihnachtsfeiern zu gewähren. Nachdem der Betrag von 7 Euro/MitarbeiterIn schon seit Jahren unverändert ist, haben wir darüber hinaus um eine Erhöhung ersucht. Zusätzlich haben wir für unsere Kolleginnen und Kollegen aller Fachbereiche um Sonderregelungen für den Weihnachtsverkehr ersucht.

Ernennungen

Trotz angeblich zeitgerechter Abfertigung gibt es bis heute keine Erledigung! Nahezu zeitgleich mit den Post-Ernennungen wurden auch die A1-Telekom Ernennungen im Finanzministerium vorgelegt. Während die A1-Telekom Ernennungen zumindest für PT 1 und PT 2 Ernennungen inzwischen vollständig ausgefolgt wurden, hat sich bei den Post-Ernennungen bisher nichts getan. Der Zentralausschuss ersuchte heute GD Dr. Pölzl daher nochmals eindringlich, im Finanzministerium eine rasche Erledigung einzufordern, um den betroffenen MitarbeiterInnen nunmehr eine positive Erledigung zukommen zu lassen. Wir haben uns daher am 14.11.2011 schriftlich an Frau Bundesministerin Dr. Maria Fekter gewandt.

Rechtssache Vorrückungsstichtag Angestellte

Am 11.11. fand die erste Verhandlungsrunde bei Gericht statt. In der Klagsschrift hat der Zentralausschuss, vertreten durch Helmut Köstinger, die Umsetzung des EU-Urteiles auch für alle betroffenen Angestellten gefordert. Nach eineinhalbstündiger Verhandlung wurde vertagt und der Zentralausschuss mit der Einbringung von weiteren Beweisunterlagen beauftragt.

Überstunden für Pakete in der Verbundzustellung

Auf Grund unserer Vereinbarung wurden/werden für die Monate September und Oktober 2011 insgesamt 1368,1 Überstunden an 216 MitarbeiterInnen der Briefzustellung ausbezahlt.

Die Verhandlungen haben begonnen

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Die Verhandlungen mit dem Postvorstand haben heute um 15.30 Uhr begonnen.

Zur rechtlichen Absicherung allfälliger Vereinbarungen wird zur Unterstützung des Zentralausschusses der ausgewiesene Arbeitsrechtsexperte Dr. Alois Obereder an der Verhandlung teilnehmen.

Die Verhandlungspunkte sind:

Die Verhinderung der drohenden Kündigung von hunderten Angestellten
Frühpensionierungen von Beamten gegen deren Willen abzustellen
Auslagerung von Tätigkeiten verhindern
Ausreichend Personal für die steigenden Anforderungen der Zukunft
Einkommenskürzungen verhindern
Verbesserungen innerhalb des neuen KollV
Eine menschenwürdigere Behandlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Postgewerkschaft verhandlungsbereit

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Utl.: Streikbeschluss aber weiterhin aufrecht =

Wien (OTS/GPF/ÖGB) - Die Belegschaftsvertretung der Österreichischen Post AG hat in der heute, am 4. November 2011, stattgefundenen erweiterten Zentralausschuss-Sitzung beschlossen, den Verhandlungstermin mit dem Postvorstand am 7. November 2011 wahrzunehmen.

Nach eingehender Beurteilung des Antwortschreibens von Generaldirektor Dr. Plözl, kommen der Zentralausschuss sowie die VertreterInnen der Personalausschüsse überein, vorbehaltlich möglicher gewerkschaftlicher Kampfmaßnahmen, konkrete Lösungen zu den Forderungspunkten der ArbeitnehmerInnen-Vertretung auszuverhandeln.

Zu diesem Zweck hat die Personalvertretung den seitens der Postgewerkschaft gemeinsam verabschiedeten Forderungskatalog detailliert ausformuliert und einstimmig einen klaren Verhandlungsauftrag über Fraktionsgrenzen hinweg verabschiedet.

"Es wird sich sehr schnell herausstellen, wie ernst der Postvorstand unsere Forderungen nimmt. Unser gültiger und auch vom ÖGB bereits abgesegneter Streikbeschluss bleibt jedenfalls weiterhin aufrecht", so GPF-Vorsitzender Helmut Köstinger und GPF-Vorsitzenderstellvertreter Manfred Wiedner einhellig.

Post-Konflikt - Konzernchef Pölzl lädt zu Gesprächen am Montag

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Utl.: Postgewerkschafter Köstinger: "Papierln lassen wir uns sicher nicht"

Wien (APA) - Der Arbeitskonflikt bei der Österreichischen Post ist fürs erste abgewendet. Postchef Georg Pölzl hat heute die Postgewerkschaft zu einer Gesprächsrunde am kommenden Montag, dem 7. November, eingeladen, an der die Belegschaftsvertreter auch teilnehmen wollen. Ursprünglich hatte Gewerkschaftschef Helmut Köstinger dem Postboss bis heute Zeit gegeben, über ein ganzes Bündel von Kritikpunkten zu sprechen. Die Belegschaftsvertreter werfen dem Management vor, ältere Mitarbeiter aus dem Unternehmen zu mobben und durch Unterbesetzung für überproportionalen Arbeitsdruck zu sorgen. Außerdem setze die Post Leiharbeiter in den Filialen ein, anstatt für eine ausreichende Zahl an Postler zu sorgen.

Am morgigen Freitag treffen sich nun alle Spitzenfunktionäre der Postgewerkschaft in Wien, um die Gespräche am Montag vorzubereiten. Sollte zu Wochenbeginn dann nicht gleich die entsprechenden Arbeitsgruppen innerhalb der Post eingesetzt werden, dann ist der Streikbeschluss wieder am Tisch, stellte Köstinger im Gespräch mit der APA klar. "Papierln lassen wir uns sicher nicht", meinte er.

Postchef Pölzl hatte den Vorwurf des Mobbing bereits in der Vergangenheit als "Lüge" zurück gewiesen. Vielmehr sei es so, dass mit einigen nicht beamteten Mitarbeitern, die länger als zehn Jahre bei der Post und über 50 Jahre alt sind und somit unmittelbar vor der Unkündbarkeit stünden, Gespräche über deren Leistungsbereitschaft geführt werden. Auch dass Leiharbeiter im großen Stil eingesetzt würden, wies Pölzl zurück. Es seien lediglich einmal vier Leiharbeiter in Wien zum Zug gekommen, um kurzfristige Lücken zu füllen und Wartezeiten zu verringern. Derzeit würden 40 bis 50 Postler für Filialen in Wien gesucht.

In einer Pressemitteilung hielt Pölzl am Donnerstagnachmittag fest: "Ich erwarte mir, dass wir im konstruktiven Miteinander rasch einen konkreten Verhandlungs- und Aktionskatalog erarbeiten, der klare Maßnahmen und Zeitpläne zu jedem der einzelnen Diskussionspunkte enthält."

Die Postgewerkschaft hatte sich Dienstag vergangener Woche einen einstimmigen Streikbeschluss beim ÖGB geholt. Wesentliche Punkte des Forderungskataloges der Postgewerkschaft sind ein Stopp der Mitarbeitergespräche mit jenen Kollegen, die das Unternehmen angeblich loswerden will, ein Stopp der Frühpensionierungen gegen den Willen der Postler, ein Stopp der Auslagerungen und mehr Personal sowie eine Abgeltung drohender Einkommensverluste. Außerdem müsse der Umgang des Managements mit den Untergebenen "menschlicher" werden. Einen unmenschlichen Umgang bestritt Pölzl vehement, allerdings gehe es nicht an, dass Personen, die die geforderte Leistung nicht bringen können oder wollen, in die Unkündbarkeit zu übernehmen.

Die Post hatte zuletzt sehr gute Unternehmenszahlen vorgelegt. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte im 1. Halbjahr um 9,1 Prozent auf 81,3 Mio. Euro zu, der Umsatz wuchs um 2,9 Prozent auf 1,138 Mrd. Euro, und das Periodenergebnis verbesserte sich um 14,7 Prozent auf 62 Mio. Euro. Der Cash-Flow aus dem Ergebnis verzeichnete ein Plus von 15,5 Prozent auf 93,3 Mio. Euro. Negativer Ausreißer ist einmal mehr das Filialgeschäft mit einem Umsatzminus von 6,2 Prozent auf 75 Mio. Euro. Die Personalkosten haben sich um 6,1 Mio. Euro reduziert. "Operative Einsparungen ergaben sich durch die Ausnutzung der Fluktuation im Unternehmen, auf vergleichbarer Basis reduzierte sich der Personalstand um 786 auf 23.250 Mitarbeiter", hatte das teilstaatliche börsenotierte Unternehmen bei der Präsentation der Halbjahresbilanz mitgeteilt. Die Dividende für die Aktionäre der Post AG betrug zuletzt 1,60 Euro je Aktie. Die Post gehört noch zur Hälfte dem Staat, der Rest ist im Streubesitz.
(Forts. mögl.) stf/sp

Streikbeschluss

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Die FSG der GPF beschließt einstimmig Streikbeschluss:

Das Ziel möglicher Streikmaßnahmen ist:

• Die Verhinderung der drohenden Kündigung von hunderten Angestellten

• Frühpensionierungen von Beamten gegen deren Willen abzustellen

• Auslagerungen von Tätigkeiten in der Brief- und Paketzustellung sowie der Güterbeförderung an Private zu verhindern

• Auslagerungen von Tätigkeiten an die FEIBRA oder andere Privatfirmen abzuwehren

• Ausreichend Personal für die steigenden Anforderungen der Zukunft zu erwirken

• Einkommenskürzungen zu verhindern

• Verbesserungen innerhalb des neuen Kollektivvertrages zu erreichen

• Eine menschenwürdige Behandlung und einen fairen Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchzusetzen

Anlagen:
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Postler stellen klar: Bewegung im Management oder Kampfmaßnahmen

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Postgewerkschaft: In Filialen werden bereits Leiharbeiter
eingesetzt

Wien (APA) - Die Postgewerkschaft macht mit ihrer Drohung wahr, sich morgen vom ÖGB eine Streikfreigabe zu holen. Dies wurde heute im Zentralausschuss beschlossen, so Postgewerkschaftschef Helmut Köstinger am Montag zur APA. Köstinger gibt Postchef Georg Pölzl nun eine Woche Zeit, auf die Forderungen der Gewerkschaft zu reagieren - oder einen Streik in Kauf zu nehmen. "Wir schrecken davor nicht zurück", warnt Köstinger.

Auslöser des Arbeitskonfliktes sind Mitarbeitergespräche, die mit jenen Postlern geführt werden, die fast schon zehn Jahre dabei sind oder kurz vor dem fünfzigsten Lebensjahr stehen und danach nahezu unkündbar sind. Pölzl verteidigt das Vorgehen, schließlich sei es auch den anderen Postlern nicht zumutbar, dass Personen mit geringem Leistungswillen für immer ans Unternehmen gebunden werden. Dies würde aber nur rund 20 Mitarbeiter betreffen.

Stimmt nicht, sagt Köstinger, der von mehreren hundert von der Kündigung bedrohten Bediensteten spricht. Dabei habe die Post ohnehin großen Personalbedarf, da jetzt schon immer wieder Mitarbeiter aus dem Urlaub geholt würden, um Dienststellen überhaupt besetzen zu können. In den Filialen würde die Post sogar schon auf Zeitarbeiter zurückgreifen.

Ein Dorn im Auge der Gewerkschafter sind auch die Auslagerungen von Beschäftigten entweder an Drittanbieter oder die Posttochter Feibra, wo die Mitarbeiter weit günstigere Dienstverträge haben. Verärgert reagiert Köstinger auch darauf, dass ältere Beschäftigte gegen ihren Willen in die Frühpension gedrängt würden.

Zur Aussage von Pölzl, wonach der die Streikdrohung nicht verstehe, da er ja ohnehin ständig im Kontakt mit den Belegschaftsvertretern ist, merkte Köstinger an: "Ja, er redet mit uns, aber es tut sich nichts." Dass sich nicht mehr Postler für den Verwaltungsdienst bei der Polizei melden begründet Köstinger damit, dass die Bezahlung und das Arbeitsumfeld für viele Postler unattraktiv ist.
(Forts. mögl.) stf/kan

Offene Problemstellungen

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Liebe Kolleginnen!
Liebe Kollegen!

Aufgrund der umfangreichen Problemstellungen in allen Fachbereichen haben wir heute nachfolgendes Schreiben an den Vorstand der Post AG übermittelt.

Unser Ziel ist es, für Euch wieder zumutbare Arbeitsbedingungen in allen Fachbereichen zu erreichen.

Euer
Helmut Köstinger

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Sehr geehrte Herren!

Trotz monatelanger Verhandlungs- und Vermittlungsgespräche mit Ihnen und Ihrem Management konnte bei den nachfolgend angeführten Themen bisher keine Einigung erzielt werden.

Wir fordern Sie daher nochmals auf:

Keine Kündigungen von Angestellten
Keine Frühpensionierungen gegen den Willen der MitarbeiterInnen
Sofortige Erhöhung der Personalreserven in allen Fachbereichen
Beseitigung der unhaltbaren Zustände im Filialnetz
Sofortige Einstellung von unzumutbaren Dienstzuteilungen und Versetzungen
Keine Auslagerungen von Betriebsteilen oder Sendungsmengen
Ruhegenussfähige Zulage als Ersatz für den Wegfall der Infopostabgeltung
Voller Ersatz bei Wegfall der Mehrleistungszulage im Filialnetz
Monatliche Auszahlung von Überstunden in allen Fachbereichen
Regelung für eine gerechte Abwicklung von Zeitausgleich in allen Fachbereichen

Im Hinblick auf die bevorstehenden Entscheidungen im Bundesvorstand unserer Gewerkschaft am 25.Oktober 2011 geben wir Ihnen die Gelegenheit, diese offenen Problemstellungen raschest abzuarbeiten und einer positiven Lösung zuzuführen.

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Köstinger
Vorsitzender des Zentralausschusses

Mitarbeiter-Gespräche

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Sehr geehrter Generaldirektor!

Ihrer Antwort entnehmen wir, dass Sie offensichtlich nicht vom eingeschlagenen Weg bei den "Mitarbeitergesprächen" abgehen wollen.

Da diese Gespräche mit den betroffenen Bediensteten weder fair, noch offen und auch nicht wertschätzend geführt werden und offensichtlich fadenscheinige Gründe gesucht werden, um die MitarbeiterInnen nach "alter" und damit teurer Dienstordnung aus dem Unternehmen zu drängen, werden wir den Klagsweg beschreiten. In diesem Zusammenhang verweise ich nochmals darauf, dass bei diesen Gesprächen auch unzulässige Fragebögen verwendet werden, da die dafür notwendige Betriebsvereinbarung fehlt.

Als Arbeitnehmervertreter verurteilen wir die an den Tag gelegte Vorgangsweise auf das Schärfste und wir werden daher unmittelbar nach rechtlicher Klärung dieser Angelegenheit die weiteren Schritte zum Schutze unserer MitarbeiterInnen einleiten.

Mfg
Helmut Köstinger
Vorsitzender des Zentralausschusses

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Von: GD Dr. Georg Pölzl
Gesendet: Donnerstag, 13. Oktober 2011 16:57

Sehr geehrte Mitglieder des Zentralausschusses,

Sehr geehrter Herr Köstinger,

mit aller Entschiedenheit weise ich die Vorwürfe in Ihrem Schreiben zurück, die Unternehmensleitung oder ich persönlich würden "unakzeptable und menschenverachtende Vorgangsweisen" in Gesprächen mit MitarbeiterInnen dulden oder gar anordnen.

Es ist mir ein persönliches Anliegen, die Wertschätzung gegenüber den Leistungen der KollegInnen unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen!

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Österreichischen Post können stolz auf das sein, was sie täglich vollbringen und leisten. Wir alle bekennen uns klar zu einer Leistungskultur. Demnach sind gute Leistungen zu fordern und zu fördern!

Wie Lob bei guten Leistungen gehören aber auch kritische Gespräche bei Verfehlungen oder Minderleistung zur Aufgabe jeder Führungskraft. Darüber hinaus hat die Führungskraft, mit geeigneten Maßnahmen, Schwächen in der Leistungserbringung entgegen zu wirken und diese nach Möglichkeit abzustellen.

Ich weiß, dass dies nur einen sehr kleinen Teil der MitarbeiterInnen betrifft. Es wäre aus meiner Sicht jedoch fahrlässig, Leistungsdefiziten dort, wo wir sie erkennen, nicht entgegenzuwirken. Das ginge auch zu Lasten der KollegInnen, die dann dauerhaft Mehrleistungen erbringen müssten.

Sollte die nachhaltige Erbringung der geforderten Leistung, aus welchem Grund auch immer, nicht sichergestellt werden können, ist es Aufgabe der Führung, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. In jenen Fällen, in denen die Auflösung des Dienstverhältnisses notwendig ist, sind wir bestrebt, eine für beide Seiten verträgliche, einvernehmliche Lösung zu erzielen.

In Fällen der langfristigen und nachhaltigen Dienstunfähigkeit durch Krankheit kann eine krankheitsbedingte Pensionierung nötig werden. Diese wird entweder vom Mitarbeiter beantragt oder kann nach Prüfung durch die PVA amtswegig eingeleitet werden.

In jedem Fall ist es uns wichtig, dass die Gespräche mit den betroffenen MitarbeiterInnen offen, fair, menschlich und wertschätzend geführt werden.

Wertschätzung und Leistungskultur stehen nicht in Widerspruch zueinander, sondern sind in ihrem Zusammenspiel die Basis für ein langfristiges positives Miteinander.

Gerne laden wir Sie ein, die gegenseitigen Standpunkte im direkten Dialog zu diskutieren und zu erörtern. Die gesamte Leitung des Unternehmens und besonders auch ich stehen dafür jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

DI Dr. Georg Pölzl

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E-Mail an Generaldirektor Dr. Pölzl am 12. Oktober 2011

Sehr geehrter Herr Generaldirektor!

In den vergangenen Tagen wurde ich mehrmals von Kolleginnen und Kollegen kontaktiert, welche in einem Angestelltenverhältnis nach DO bei uns beschäftigt sind. Alle diese MitarbeiterInnen sind verunsichert und haben Existenzängste, weil ihnen in einem sogenannten "Mitarbeitergespräch" die Auflösung ihres Dienstverhältnisses nahegelegt wurde.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang daran, dass ich Sie bereits vor Wochen auf Grund auf dieses Thema angesprochen und auch klar aufgefordert habe, solcherlei offensichtlich angedachte Maßnahmen zu unterlassen.

Weder die KollegInnen im Angestellten-Dienstverhältnis noch unsere beamteten MitarbeiterInnen haben es sich verdient, so behandelt zu werden. Alle MitarbeiterInnen der Österreichischen Post haben sich in all den Jahren immer sehr bemüht, die ihnen übertragenen Aufgaben bestmöglich zu erledigen und damit unseren Kunden ein bestmögliches Service zu bieten.

Wenn Sie als Leiter des Personalamtes der Österreichischen Post AG nun Maßnahmen anordnen oder auch nur zulassen, bei denen MitarbeiterInnen nach ihrer Leistung kategorisiert und langjährige Angestellte lediglich aus Kostengründen aus unserem Unternehmen gedrängt werden, Beamte bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen deren Willen in die Frühpension gedrängt werden (Einleitung des § 14 Verfahrens von Amts wegen), dann werden wir den Weg der Österreichischen Post AG als Personalvertretung ab sofort auf das Schärfste bekämpfen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.

Ich fordere Sie daher auf, Personalchef Nigl zu beauftragen, die angeordneten "Mitarbeitergespräche mit dem Ziel der einvernehmlichen Auflösung des Dienstverhältnisses" bei den Angestellten mit alter DO sofort einzustellen und eine diesbezügliche Weisung an alle Regionsverantwortlichen zu erteilen.

Weiters fordere ich Sie auf dafür Sorge zu tragen, dass die in den vergangenen Monaten vom Management der Post AG massiv betriebenen Frühpensionierungen (§14) von Beamten von Amts wegen sofort eingestellt werden.

Sollte unseren Forderungen nicht sofort nachgekommen werden, sehen wir uns veranlasst, diese unakzeptable und menschenverachtete Vorgangsweise über die Medien weiter zu diskutieren.

Helmut Köstinger
Vorsitzender des Zentralausschusses der Österreichischen Post AG

"Stopp dem Ausverkauf!"

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ÖIAG-Arbeitnehmer/innen-Vertreter bekommen Unterstützung vom Bundespräsidenten

Wien (OTS) - (OTS/GPF/ÖGB) Aufgrund der aktuellen Forderungen von einigen ÖVP-Politikern nach weiteren Privatisierungen bei teilstaatlichen Unternehmen wie Post, A1 Telekom und OMV gab es am Freitag, dem 23. September einen Termin bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer.++++

Helmut Köstinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten und ZA-Vorsitzender der Post AG sowie Walter Hotz und Werner Luksch (A1 Telekom Austria), Leopold Abraham und Ferdinand Nemesch (OMV), waren in ihren Funktionen als Arbeitnehmervertreter im ÖIAG-Aufsichtsrat beim Staatsoberhaupt.

Im Vorfeld hatten Helmut Köstinger und Walter Hotz einen Brief an den Herrn Bundespräsidenten zu Ernennungen nach dem Poststrukturgesetz und zu den Vorgängen in der A1 Telekom Austria übermittelt.

"Zum Thema ,Stopp dem Ausverkauf\x{2588} hat der Bundespräsident größtes Verständnis gezeigt und uns seine volle Unterstützung zugesagt", sagte Helmut Köstinger. Auch die derzeitigen Probleme bei den Beamten-Ernennungen wurden ausführlich diskutiert.

Bei Beamten-Ernennungen darf der Bundespräsident aus rechtlichen Gründen lediglich die Ernennungen für alle PT1- und PT 2S-Gruppen unterschreiben. Alle anderen Ernennungen müssen von der Finanzministerin unterschrieben werden.
Der Herr Bundespräsident hat zugesichert, sofort mit dem Finanzministerium Kontakt aufnehmen zu lassen, damit auch alle anderen offenen Ernennungen möglichst rasch positiv erledigt werden können.

Als weiteres Thema wurde die offene Problematik der Errichtung einer "Pensionskasse" angesprochen. Auch hier hat der Bundespräsident seine Unterstützung zugesagt. Alle für die Beschäftigten bei Post AG und A1 Telekom wichtigen Themen wurden in Form einer Petition überreicht.

"Es geht um die Erhaltung der Infrastruktur für die gesamte Bevölkerung. Die Gewerkschaften werden sich gegen die Ausverkaufsphantasien einzelner ÖVP-Politiker wehren", hielt Helmut Köstinger fest.

Dienststellenbesuche von Helmut Köstinger in Wien

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koestinger11kbAm 23. August besuchte der ZA-Vorsitzende Helmut Köstinger die Zustellbasis 1160/1170 und die Postfiliale 1170 um mit den MitarbeiterInnen die aktuellen Probleme ausführlich zu diskutieren. Die MitarbeiterInnen nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen und Anregungen an unseren Vorsitzenden zu wenden.

 

 

 

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Dienststellenbesuche von Helmut Köstinger im Burgenland

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koestinger11kbAm 17. August besuchten der ZA-Vorsitzende Helmut Köstinger und Gerhard Gebhardt die Zustellbasis und die Postfiliale 7400 um mit den MitarbeiterInnen die aktuellen Probleme ausführlich zu diskutieren. Die MitarbeiterInnen nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen und Anregungen an unseren Vorsitzenden zu wenden.

 

 

 

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Dienststellenbesuche von Helmut Köstinger in der Steiermark

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koestinger11kbAm 11. und 12. August besuchten der ZA-Vorsitzende Helmut Köstinger und Gerhard Gebhardt die Zustellbasen und Postfilialen 8811, 8850, 8565, 8580, 8570 um mit den MitarbeiterInnen die aktuellen Probleme ausführlich zu diskutieren. Die MitarbeiterInnen nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen und Anregungen an unseren Vorsitzenden zu wenden.

 

 

 

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Das wahre Gesicht der FCG

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Manfred Wiedner „ Ich verdiene genug und brauche auch nicht mehr!
Mittlerweile habe ich über 100kg und mehr wie essen kann ich auch nicht"

Auf der Homepage der fcg übt sich der FCG-Fraktionsvorsitzende Manfred Wiedner wieder einmal in Selbstverherrlichung. Während er behauptet Angebote des Unternehmens aus Uneigennützigkeit abzulehnen hat er zeitgleich Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof für eine höhere persönliche dienstrechtlliche Einstufung eingelegt. Die Ablehnung des Angebotes war nicht uneigennützig, sondern das Angebot schlichtweg zu wenig für Herrn Wiedner.

Wohlwissentlich verschwiegen hat der fcg-Vorsitzende, dass er und seine FCG sich seit Mai 2005 finanziell an post.sozial bereichert haben und damit der Kollegenschaft in den letzten Jahren über 60.000 Euro vorenthalten wurden. Während alle anderen Funktionsträger des Vereines wie auch der ZA-Vorsitzende Helmut Köstinger wirklich uneigennützig auf sämtliche Zuwendungen aus Sitzungsgeldern von post.sozial freiwillig verzichtet haben, besteht  Manfred Wiedner als Einziger auf € 300 pro Sitzung in der Dienstzeit.

Weiters kassierten fcg-Funktionäre abwechselnd seit Mai 2005 monatlich jeweils € 1000 (das sind mehr als € 60.000 !!!) , ohne dafür auch nur einen Finger zu rühren.

Dieses Geld von "post.sozial" sollte ausschließlich den bedürftigen Kolleginnen und Kollegen und nicht der FCG zugute kommen!  Sieht so die "ehrliche" fcg-Personalvertretungsarbeit aus?

Es stimmt also - Manfred Wiedner dürfte wirklich viel verdienen - wie viel würden die KollegInnen der Post gerne einmal erfahren. Wir fordern Herrn Wiedner daher zur Offenlegung der Bezüge auf - dann wissen wir wie uneigennützig er wirklich ist.

Gehaltsverhandlungen abgeschlossen

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2,05 bis 3 ,88 Prozent mit einem Sockelbetrag von 43 Euro

Bei den heute zu Ende gegangenen Gehaltsverhandlungen ist es gelungen einen Abschluss mit größtmöglicher sozialer Gerechtigkeit zu erzielen.

Der erfolgreiche Gehaltsabschluss bringt Verbesserungen zwischen 2,05% und 3,88% mit einem fixen Sockelbetrag in der Höhe von 43 Euro.

Mit diesem Abschluss konnten wir eine Erhöhung der einzelnen Verwendungsgruppen für Beamte und Angestellte nach DO bis zu nachfolgenden Höchstwerten erreichen:

 

PT9 PT8 PT7 PT6 PT5 PT4 PT3 PT2 PT1
2,99% 2,89% 2,87% 2,79% 2,79% 2,52% 2,52% 2,52% 2,11%

 

 


Für die KollV-Neu MitarbeiterInnen konnten wir folgende Höchstwerte erreichen:

 

KollV Teil 1 3,88%
KollV Teil 2 3,4%

 

 

 

 

 

Dieser erfreuliche Gehaltsabschluss wird für alle MitarbeiterInnen der Österreichischen Post AG mit 1. Juli 2011 mit einer Laufzeit von 12 Monaten wirksam.

Gemeinsam waren wir stärker!

 

Dienststellenbesuch Zustellbasis und Postfiliale 3910 Zwettl

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koestinger11kbAm 25. Mai 2011 besuchte der ZA-Vorsitzende Helmut Köstinger und das ZA-Mitglied Gerhard Gebhardt die Zustellbasis / Postfiliale 3910 Zwettl, um mit den MitarbeiterInnen die aktuellen Probleme ausführlich zu diskutieren. Die MitarbeiterInnen nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen und Anregungen an unseren Vorsitzenden zu wenden.

 

 

 

Bilddatenbank ZB 3910 Zwettl

Bilddatenbank PF 3910 Zwettl

2. Runde der Kollektivvertragsverhandlungen 2011 ohne Ergebnis vertagt

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Auch bei der heutigen zweiten Verhandlungsrunde konnte mit dem Postvorstand keine Einigung erzielt werden.

Unserer Forderung nach Abgeltung der vollen Inflationsrate sowie einem gerechten Anteil am prognostizierten Wirtschaftswachstum ist der Postvorstand ebenso wenig nachgekommen wie unserer Forderung nach einem einheitlich hohen Sockelbetrag.

Lediglich für die Forderung, den niedrigeren Einkommensgruppen einen höheren Abschluss zukommen zu lassen, konnte der Postvorstand Verständnis aufbringen.

Wir ArbeitnehmervertreterInnen fordern weiterhin, dass ein Gehaltsabschluss die vollständige Abdeckung der Inflation und einen gerechten Anteil des Wirtschaftswachstums beinhalten muss.


Die dritte Verhandlungsrunde wurde für 31.Mai ab 17:30 Uhr anberaumt.

Kollektivvertragsverhandlungen 2011 gestartet

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Bei der heutigen ersten Verhandlungsrunde haben wir dem Postvorstand folgende Forderungspunkte übergeben:

Erhöhung aller Bezüge und Gehälter für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Österreichischen Post AG sowie deren Tochtergesellschaften die aus der Post AG hervorgegangen sind.

Erhöhung aller Nebengebühren und Zulagen sowie des derzeitigen Nachtdienstgeldes.

Die Erhöhung muss die vollständige Abdeckung der Inflation und einen gerechten Anteil des Wirtschaftswachstums beinhalten.

Nach Austausch der grundsätzlichen Verhandlungsstandpunkte wurde die zweite Verhandlungsrunde für 23. Mai anberaumt.

Postgewerkschaft übt Kritik an Aussagen von BM Fekter und Post-Chef Pölzl

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Utl.: Privatisierungswünsche offenbar von Fekter bestellt

Wien (OTS/ÖGB) - Die angebliche Privatmeinung von Generaldirektor Pölzl, die Post weiter privatisieren zu wollen, stößt auf heftige Kritik der Postgewerkschaft. Vorsitzender Helmut Köstinger geht dabei mit dem Post-Chef hart ins Gericht und kündigt Widerstand an. Es entsteht zudem der Eindruck, dass die Aussage des Generaldirektors politisch lanciert ist. Rein zufällig wurde, trotz nicht vorhandenem Regierungsbeschluss, ein derartiger Wunsch Tage zuvor auch von Finanzministerin Maria Fekter geäußert. Das Zusammenspiel von Bundesministerin Fekter und Generaldirektor Pölzl ist nicht neu. Auf ähnliche Weise wurde das in der Zwischenzeit wenig erfolgreiche Projekt "PostlerInnen zur Polizei" gestartet. Zu den Privatisierungswünschen des Generaldirektors stellt sich die Frage, ob hier wirklich die Interessen der Österreichischen Post AG vertreten werden oder lediglich die plumpen politischen Absichten der Finanzministerin. Fest steht, dass der Eigentümervertreter ÖIAG laut Regierungsprogramm keinen Auftrag zu weiteren Privatisierungsschritten hat. Wenn sich der Generaldirektor der Post vollkommen unmotiviert persönlich in Eigentümerfragen einmischt, so ist das ein starkes Signal dafür, dass ein politisches Schauspiel bevorsteht.

Bis vor kurzem wurde die Post AG auf Grund der Wirtschaftskrise durch den Vorstand sogar noch kränklich geredet. Dafür wurde den PostmitarbeiterInnen noch mehr Leistung abverlangt, noch rascher Postämter geschlossen und der Druck im Zustelldienst weiter erhöht. Die höhere Dividende wurde somit voll am Rücken der Belegschaft ausgetragen.

Selbst wenn der Staat noch knapp 53 Prozent der Aktien hält, so darf wohl nicht unerwähnt bleiben, dass die Mehrheit der frei verfügbaren Aktien bereits jetzt durch ausländische Investoren gehalten werden. Zudem hat der Börsegang generell zu einem massiven Postämtersterben, zu unerhörten Rationalisierungsmaßnahmen und Imageverlusten in der Bevölkerung geführt. Ein weiterer Schritt in diese Richtung würde den Rationalisierungsdruck auf die MitarbeiterInnen unerträglich erhöhen und die Post AG wirtschaftlich noch mehr unter Druck setzen.

"Als Postgewerkschaft verwehren wir uns gegen die Privatisierungswünsche des Generaldirektors und kündigen bereits jetzt heftigsten Widerstand an. Die Legitimation für gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen innnerhalb der Belegschaft ist jedenfalls sehr hoch", so Vorsitzender Helmut Köstinger abschließend.

Dienststellenbesuch VZ 6000

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koestinger11kbAm 20. April 2011 waren der ZA-Vorsitzende Helmut Köstinger und Gerhard Gebhardt auf Kurzbesuch in Tirol, um mit den MitarbeiterInnen die aktuellen Probleme ausführlich zu diskutieren. Die MitarbeiterInnen nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen und Anregungen an unseren Vorsitzenden zu wenden.

 

 

 

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Aufnahme von Kollektivvertragsverhandlungen beantragt

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Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender!
Werter Herr Dr. Pölzl!

Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) als zuständiger Kollektivvertragspartner ersucht Sie um Aufnahme von Verhandlungen betreffend einer Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten der Österreichischen Post AG mit Wirksamkeitsbeginn 1.Juli 2011.
Wir ersuchen um ehebaldige Bestätigung der Bereitschaft für solche Verhandlungen und um Nominierung eines Verhandlungsteams.

Mit freundlichen Grüßen

Für die
Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten

Helmut Köstinger eh.            Helmut Tomek eh.
gf. Bundesvorsitzender         Bundesgeschäftsführer

Versorgung verbessern statt Dividenden ausschütten!

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AK zum Post-Ergebnis: Versorgung verbessern statt Dividenden ausschütten!

Wien (OTS) - "Die Post bringt wenigen was" - den Aktionären saftige Dividendenerhöhungen, aber den Konsumenten weniger Postämter und ein höheres Porto, den Mitarbeitern weitere Belastungen und den Abbau von Arbeitsplätzen. Das heute präsentierte Jahresergebnis 2010 zeigt, dass der Gewinn um 48 Prozent gestiegen ist. Die AK verlangt Zurückhaltung bei den Ausschüttungen der Dividenden. Außerdem sollten die Versorgung und das Service verbessert werden. Um Arbeitsplätze zu sichern und die Infrastruktur der Post zu erhalten, ist es notwendig, das erwirtschaftete Kapital im Unternehmen zu belassen, sagt die AK. Einbehaltene Gewinne steigern nachhaltig den Unternehmenswert.

Die Post plant eine Neustrukturierung der Postämter und damit geht wieder einmal massiver Personalabbau einher. Seit dem Jahr 2000 wurde bereits die Beschäftigung um 10.000 reduziert. Die Anzahl der eigenbetriebenen Postämter geht weiter zurück und die Tarife wurden nach oben angepasst, kritisiert die AK.

Gerade vor diesem Hintergrund ist die groß angekündigte "attraktive Dividendenpolitik" unverantwortlich: Die Dividende soll von 1,50 Euro auf 1,60 Euro pro Aktie angehoben werden. Damit würde die Post fast das gesamte Ergebnis pro Aktie (1,75 Euro) an die Aktionäre verteilen. Bereits in den Vorjahren (2008 bis 2010) gilt die Post als der Ausschüttungskaiser unter den ATX Unternehmen. Es wurde alljährlich der gesamte Gewinn an die Aktionäre abgeführt, statt Reserven für zukünftige Herausforderungen zu bilden.

ZUSATZ. Die ArbeitnehmerInnenverterter im Post-Aufsichtsrat haben sich einstimmig gegen die durch den Aufsichtsrat beschlossene Gewinnverwendung ausgesprochen und daher dagegen gestimmt.

AUFSICHTSRAT ENTSCHEIDET ÜBER KÜNFTIGE FÜHRUNGSSTRUKTUR DER ÖSTERREICHISCHEN POST AG

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AUFSICHTSRAT ENTSCHEIDET ÜBER KÜNFTIGE FÜHRUNGSSTRUKTUR DER ÖSTERREICHISCHEN POST AG

DI WALTER HITZIGER ALS VORSTAND FÜR BRIEF / RETAIL BESTELLT
DI WALTER OBLIN WIRD DR. RUDOLF JETTMAR ALS FINANZVORSTAND NACHFOLGEN

In der heutigen ordentlichen Aufsichtsratssitzung der Österreichischen Post AG wurde DI Walter Hitziger zum Vorstand für die neue Division Brief / Retail bestellt. Er übernimmt mit Auslaufen seines Vertrags als Briefvorstand per Ende Dezember 2011 diesen neuen, um den Bereich Retail erweiterten Geschäftsbereich.
DI Walter Oblin wird ab 1. Juli 2012 den Finanzbereich verantworten. Er wird damit als Finanzvorstand Dr. Rudolf Jettmar nachfolgen, dessen Vertrag per 30. Juni 2012 ausläuft. Der Vertrag von DI Hitziger läuft bis Ende 2016, der Vertrag von DI Oblin bis 30. Juni 2015.

Aufsichtsratspräsident Dr. Peter Michaelis zum Beschluss: „Mit der Entscheidung für zwei interne Kandidaten hat der Aufsichtsrat ein starkes Zeichen in Richtung Kontinuität und Stabilität gesetzt. Mit den beiden designierten Vorständen sichern wir die Fortsetzung der erfolgreichen Geschäftstätigkeit durch ein hochmotiviertes und leistungsorientiertes Vorstandsteam."

„Beide künftigen Vorstände haben bereits in den letzten Jahren viel zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen. Sie stehen als Garant dafür, dass die Österreichische Post AG den eingeschlagenen Weg und die festgelegte Strategie auch weiterhin erfolgreich und konsequent fortsetzen wird", kommentiert Generaldirektor Dr. Georg Pölzl die Bestellung der neuen Vorstandsmitglieder.

Dr. Herbert Götz leitet weiterhin die Division Filialnetz und wird bis Jahresende die Zusammenführung der beiden Divisionen Brief und Filialnetz voll unterstützen. Damit sind die Integration in die neue Unternehmensstruktur sowie eine vertrauensvolle Übergabe der Agenden garantiert. „Der Strukturwandel im Filialnetz wird kontinuierlich weiter geführt. Mit zwei klaren Stoßrichtungen: dem Umbau von eigenbetriebenen Filialen in Post Partner und der Kooperation mit der BAWAG P.S.K. So wird es uns auch künftig gelingen, die flächendeckende Versorgung und die verstärkte Kundenorientierung im Filialnetz auszubauen und sicherzustellen", so Dr. Georg Pölzl abschließend.

DI Walter Hitziger, 50
Walter Hitziger startete seine Karriere nach Abschluss des Studiums des Wirtschaftsingenieurwesens für Maschinenbau an der Technischen Universität in Graz in der Steirerbrau AG - Steirische Brauindustrie AG (Gösser/Puntigamer), verantwortlich für die Distributionslogistik. Als Bereichsleiter im Consulting war er in den Jahren 1990 bis 1997 bei Agiplan Planungsgesellschaft sowie der ECONSULT Betriebsberatungsges.m.b.h. in Wien beschäftigt. Von 1997 bis zu seiner erstmaligen Bestellung zum Vorstandsmitglied der Österreichischen Post mit Mai 2004 war er als Vorstand der bauMax Handels AG für Einkauf und Logistik verantwortlich.

DI Walter Oblin, 41
Nach Abschluss des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen für Maschinenbau an der Technischen Universität Graz und eines MBA-Studiums in den USA startete er seinen beruflichen Werdegang bei McKinsey & Company im Jahr 1994. Im Jahr 2000 wurde er dort zum Partner gewählt und übernahm in der Folge Führungsaufgaben als Mitglied der österreichischen Geschäftsleitung und im weltweiten Transport- und Logistiksektor von McKinsey. Nach 14 Jahren internationaler Beratungstätigkeit mit Schwerpunkt Post, Logistik und Infrastruktur übernahm Walter Oblin im Jahr 2008 die Funktion des kaufmännischen Vorstands in dem auf erneuerbare Energien spezialisierten deutschen Technologieunternehmen SorTech AG. Im Herbst 2009 wechselte er als Leiter des Bereichs Strategie und Konzernentwicklung zur Österreichischen Post.

Wir brauchen zusätzliches Personal

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Post. Betriebsratschef Helmut Köstinger sieht keinen Spielraum für längere Zustellzeiten und will Änderungen beim Kollektivvertrag.


Monika Graf

Der neue Post-Betriebsratschef Helmut Köstinger sieht Zusteller und Sortierer an der Belastungsgrenze. Sollte das Management weiter Druck machen, schließt er auch einen Streik nicht aus.

Sie haben bei Ihrem Amtsantritt im Oktober angekündigt, um jedes Postamt zu kämpfen. Die Filialschließungen gehen seither munter weiter, außer die RTR sagt Nein. Stört Sie das nicht?

Köstinger: Uns als Arbeitnehmervertreter ist das überhaupt nicht recht. Es geht nicht nur darum, dass hier viele Hundert Arbeitsplätze wegrationalisiert werden, sondern dass Infrastruktur zerstört wird und sich das Service für die Bevölkerung verschlechtert. Die Post hatte noch vor zehn Jahren über 2000 Postämter, jetzt sind es 715. Dass der Weg falsch ist, zeigen die sinkenden Zahlen und die Ertragseinbußen.

Aber was tun Sie dagegen?

Köstinger: Unser Spielraum ist tatsächlich knapp. Das Management hat diesen Weg gewählt. Wir können nur die Zahlen prüfen und haben manches verhindert. Die 520 Filialen mit der Bawag PSK sind auf Initiative der Personalvertretung entstanden, ursprünglich sollten österreichweit nur 50 Filialen übrig bleiben. Mit dem Konzept können wir über die nächsten Jahre 2000 von 3800 Arbeitsplätzen sichern.

Was ist aus dem Karriere- und Entwicklungscenter geworden?

Köstinger: Im internen Post-Arbeitsmarktservice sind zwar noch rund 400 Bedienstete auf dem Papier geführt, aber nur knapp 40 sind tatsächlich ohne Beschäftigung. Alle anderen sind beschäftigt und wir arbeiten intensiv daran, die Leute voll in die neuen Bereiche zu integrieren.

Wo benötigt die Post zusätzliche Mitarbeiter?

Köstinger: In der Zustellung und in den Verteilzentren, und zwar 300 bis 500. In den vergangenen sechs Jahren wurde die Produktivität in der Zustellung um 40 Prozent erhöht, die Leute sind an der Belastungsgrenze.

Obwohl die Posttochter Feibra als Billigkonkurrenz einsteigen soll und das klassische Briefgeschäft schrumpft?

Köstinger: Das Management hat die Rückgänge überschätzt. Man ist mit dem Personalstand zurückgefahren, die Mengen sind aber nicht in dem Ausmaß gesunken. Erwartet wurden fünf, sechs Prozent pro Jahr, zuletzt waren es aber nur ein bis zwei Prozent jährlich und die adressierte Werbung hat noch zugenommen. Daher brauchen wir Personal.

Der Vorstand sieht es anders.

Köstinger: In einigen Bereichen wurde er schon überzeugt, dass der Zustand nicht tragbar ist. Es geht um Krankenstandsersatz und um Urlaubsabwicklung. Die Post muss ja raus, also fallen Überstunden an. Die sind teuer, daher werden Leute aufgenommen. Womit ich nicht glücklich bin, ist der neue KV (gilt seit August 2009 für rund 2000 Mitarbeiter, Anm). Ich sehe, wie schwer die Arbeit ist, hier werden täglich Hunderte Kilogramm bewältigt, um 1000 Euro netto. Das ist zu wenig. Überstunden werden nach sechs Monaten statt monatlich ausbezahlt, Nachtzuschläge gibt es nicht. Es ist mir ein Herzensanliegen, hier mehr Gerechtigkeit herbeizuführen.

Aber es sollen doch Zustellzeiten von sechs auf acht Stunden ausgeweitet werden.

Köstinger: Das Konzept ist mit dem knappen Personal, das wir haben, nicht umsetzbar. Wenn sie heute einem Postler den Innendienst wegnehmen und dafür neue Leute anlernen müssen, dauert es Monate wenn nicht Jahre, bis er das richtig kann. Ich sehe hier große Qualitätsprobleme. Unter diesen Voraussetzungen gibt es sicher keine Zustimmung von mir.

Wie weit würden Sie gehen, drohen Sie mit Streik?

Köstinger: Ich nehme das Wort bewusst nicht in den Mund. Streik ist nicht irgendwas, sondern nur das allerletzte Mittel. Ich gehe davon aus, dass wir die anstehenden Probleme gemeinsam mit dem Management lösen. Ist das nicht der Fall und das Management schraubt die Belastungsschraube weiter zu, schließe ich nichts aus.

Quellennachweis: Salzburger Nachrichten 04.03.2011

 

 

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Postgewerkschaft sieht "Belastungslimit" für Belegschaft erreicht

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Utl.: Köstinger kritisiert Postämterschließungen als "fatal" - "Die
Liberalisierung hat uns wie eine Lawine überrollt" =

Brüssel (APA) - Die Postgewerkschaft hat vor weiterem Arbeitsplatz- und Sozialabbau im Zuge der seit Jahresbeginn geltenden europaweiten Postmarktliberalisierung gewarnt. "Wir sind in Österreich am Belastungslimit angelangt", sagte Postgewerkschaftschef Helmut Köstinger am Dienstag in Brüssel. Köstinger kritisierte vor allem die derzeitige Strategie, die Postämter neu zu strukturieren, als falsch.

Seit dem Jahr 2000 seien über 10.000 Arbeitsplätze in der österreichischen Post abgebaut worden, durch Nicht-Nachbesetzungen von Stellen und "golden Handshakes". Der Arbeitsdruck auf die Beschäftigten sei enorm gestiegen. "In Wirklichkeit hat uns die ganze Liberalisierung wie eine Lawine überrollt", sagte Köstinger. Die "Turbozündung" sei mit dem Börsengang der Post 2006 erfolgt. Nach Ansicht des Gewerkschafters hätte ein Dienstleistungsunternehmen wie die Post diesen Schritt nicht machen sollen, er habe Auswirkungen auf die Beschäftigten und die Bevölkerung gehabt.

Mit dem neuen Kollektivvertrag von 2009 seien in einzelnen Bereichen die Löhne für Neueintretende um bis zu 40 Prozent gesenkt worden. Der Kollektivvertrag gelte für rund 2.000 Beschäftigte, die erst seit kurzem eingestellt wurden.

In den vergangenen sechs Jahren habe die österreichische Post eine Produktivitätssteigerung von über 40 Prozent erzielt. In Deutschland sei die Liberalisierung noch frühzeitiger und schärfer erfolgt. "Die Zustände wie in Deutschland wünschen wir uns nicht in Österreich. Das ist unzumutbar", sagte Köstinger.

Derzeit hat das Unternehmen 24.000 Beschäftigte, davon 15.000 im Briefbereich, sagt Köstinger. Er erwartet, dass durch Postämterschließungen in den nächsten zweieinhalb Jahren weiter 2.000 Mitarbeit eingespart werden. Von den jetzt 800 eigenen Filialen sollten nach dem derzeitigen Konzept mit Ende 2012 nur mehr 520 gemeinsam mit der BAWAG-PSK betriebene überbleiben. Der Briefsektor falle ständig in seiner Bedeutung, jährlich etwa um 3 Prozent. Damit werde auch die Chance vertan, in den Postämtern Finanz- und Versicherungsprodukte der BAWAG-PSK an die Menschen, vor allem am Land, zu verkaufen, dies sei "faTal", kritisiert der Postgewerkschafter.

Welche Auswirkungen die Arbeitsmarktöffnung in der Europäischen Union für die osteuropäischen Arbeitnehmer mit dem 1. Mai haben werde, sei "nicht abschätzbar", so Köstinger. Hier habe der ÖGB aber ein Gesetz gegen Sozialdumping durchgesetzt, wonach ausländische Arbeitskräfte nach dem Kollektivvertrag entlohnt werden müssten. Die Posttochter Feibra arbeite heute bereits fast ausschließlich mit ausländischen Pendlern.

Köstinger begrüßt, dass die fünf größten Fraktionen im Europaparlament (Christ-, Sozialdemokraten, Liberale, Grüne und Linke) einen Appell an die EU-Kommission richten, um die Auswirkungen der Liberalisierung in den EU-Staaten zu untersuchen. In der Erklärung wird vor Sozialdumping gewarnt, der Universaldienst für die Allgemeinheit müsse gewährleistet bleiben. Staaten, die die Richtlinie zur Postliberalisierung noch nicht umgesetzt haben, sollten nicht mit Vertragsverletzungsverfahren sanktioniert werden.

Post erhöht nach 8 Jahren Gebühren

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Post erhöht Brief-Porto für Einzelbrief von 55 auf 62 Cent - Ab Mai

Utl.: Porti richten sich nach fünf Standard-Formaten und Zustellgeschwindigkeit

Wien (APA) - Die Österreichische Post wird ab 1. Mai neue Porti für die Briefzustellung einführen.

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Treffen mit MandatstraegerInnen des VPA Burgenland

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koestinger11kb

Anlässlich eines VPA-Treffens im Burgenland nahm Vorsitzender Helmut Köstinger die Gelegenheit wahr um mit unseren FSG-MitarbeiterInnen des Burgendes über aktuelle Postthemen zu diskutieren.  Dabei wurden Fragen aus allen Geschäftsfeldbereichen eingehend erörtert. Neben Systemisierungsfragen, dem Thema BAWAG/PSK - Post Kooperation wurden auch gewerkschaftpolitische Fragen zur vollsten Zufriedenheit der TeilnehmerInnen behandelt. 

 

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Postler zur Polizei- Postgewerkschaft über Innenministerium verärgert

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Die Postgewerkschaft ist über Andeutungen aus dem Innenministerium erbost, wonach das Projekt "Postler zur Polizei" an der mangelnden Qualität der Postbeschäftigten schwächelt. "Ich verwehre mich massiv gegen diese diskriminierende Aussagen", so der oberste Postgewerkschafter Helmut Köstinger zur APA.

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Dienststellenbesuche von Helmut Köstinger in der Steiermark

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koestinger11kbBlitzbesuch des Zentralausschussvorsitzenden Helmut Köstinger in der Steiermark auf den Dienststellen: Zustellbasis 8430 Kaindorf a. d. Sulm, Postfiliale 8430 Leibnitz, Güterbeförderung 8020 Graz, Verteilzentrum VZ 8000 und Zustellbasis 8020 Graz um sich vor Ort ein Bild machen zu können.

 

 

 

 

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Dienststellenbesuch Zustellbasis 2230 Gänserndorf

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koestinger11kbAm 03. Februar 2010 besuchte der ZA-Vorsitzende Helmut Köstinger die Zustellbasis 2230 Gänserndorf, um mit den MitarbeiterInnen die aktuellen Probleme ausführlich zu diskutieren. Die MitarbeiterInnen nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen und Anregungen an unseren Vorsitzenden zu wenden.

 

 

 

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Dienststellenbesuch RZ/PAM/PMM Salzburg

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Am 21. Dezember 2010 besuchte der ZA-Dienstrechtler Josef Wild die Dienststellen RZ/PAM/PMM Salzburg, um den MitarbeiterInnen die Möglichkeit zu geben sich mit ihren Wünschen und Anregungen an ihn zu wenden.

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Dienststellenbesuch VZ 4000 und VZ 4005

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koestinger11kbAm 20. Dezember 2010 besuchten der ZA-Vorsitzende Helmut Köstinger und Richard Köhler das Verteilzentrum 4000 und 4005, um mit den MitarbeiterInnen die aktuellen Probleme ausführlich zu diskutieren. Die MitarbeiterInnen nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen und Anregungen an unseren Vorsitzenden zu wenden.

 

 

 

Bilddatenbank VZ 4000

Bilddatenbank VZ 4005

Postgewerkschaft gegen weitere Privatisierung der Post

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Wien (OTS/GPF) - Der Zentralausschussvorsitzende der Post AG Helmut Köstinger weist die Aussage von Dr. Michaelis, die Staatsanteile der Post AG "ohne Weiteres auf 25 Prozent senken zu können", auf das Schärfste zurück. Dr. Michaelis, selbst Aufsichtsratsvorsitzender der Post AG, müsste eigentlich wissen, dass sich die Post AG betriebsintern nach wie vor intensiv auf die bevorstehende Liberalisierung vorbereitet und mit welchen Herausforderungen die Post dabei zu kämpfen hat.

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Dienststellenbesuch BZW und PZW

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koestinger11kbAm 14. Dezember 2010 besuchten der ZA-Vorsitzende Helmut Köstinger, die ZA-Mitglieder Gerhard Gebhardt und Richard Köhler das Briefzentrum und Paketzentrum in Wien, um mit den MitarbeiterInnen die aktuellen Probleme ausführlich zu diskutieren. Die MitarbeiterInnen nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen und Anregungen an unseren Vorsitzenden zu wenden.

 

 

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Bilddatenbank PZW

BV Sozialplan 2011-2012

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Nach insgesamt 12 Verhandlungsstunden in drei Verhandlungsrunden haben sich die Personalvertretung und das Management am 10. Dezember 2010 auf einen neuen Sozialplan geeinigt. Dieser Sozialplan wurde in der heutigen Zentralausschussitzung beschlossen und soll am 14.12.2010 vom Vorstand beschlossen werden.
Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates soll der Sozialplan mit 1.1.2011 in Kraft treten.

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Laufende Verhandlungen in den Fachbereichen

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In der heutigen Zentralausschuss-Sitzung wurde aufgrund der umfangreichen Problemstellungen in den Fachbereichen seitens des Zentralauschussvorsitzenden Helmut Köstinger folgender Antrag gestellt, der in weiterer Folge einstimmig beschlossen wurde:

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KEC wird aufgelöst

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Die Postpersonalvertretung begrüßt die geplante Auflösung des von der Belegschaftsvertretung immer wieder heftig kritisierten Karriere-und Entwicklungscenters.

So verlangt der Zentralausschuss der Post AG seit Jahren schon die Auflösung des umstrittenen Personalpools. Von jeher stand für die Personalvertretung dabei die Beschäftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vordergrund.

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Neuer Dienstkleiderbezug ab Jänner 2011

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Nach jahrelanger Forderung konnte nun erreicht werden, dass der Dienstkleiderbezug ab Jänner 2011 für Brief- und PaketzustellerInnen wieder mittels Punktesystem und endlich mit variabler Bestellmöglichkeit erfolgt.

Nachfolgend die wichtigsten Änderungen ab 1. Jänner 2011

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8-Punkte-Programm an den Postvorstand

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Nach Aufsichtsratsboykott durch Kapitalvertreter und Vorstände übermittelt ZA 8-Punkte-Programm zur erfolgreichen Führung von Postfilialen am Land

Alle Kapitalvertreter im Postaufsichtsrat und der Vorstand der Post AG haben skandalöser Weise die Teilnahme an einer korrekt einberufenen Aufsichtsratssitzung boykottiert.

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Postgewerkschaft und Postvorstand starten Verhandlungen zum KollV-Neu.

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Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) hat am 27. Mai 2010 Verhandlungen mit dem Vorstand der Post AG aufgenommen, um eine Verbesserungen für alle Angestellten im KollV-Neu zu erreichen.

In den nächsten Wochen werden verhandelt:

Nachtdienstgeld, Schichtdienstzulage, Videocodierzulage sowie die monatliche Auszahlung von Überstunden für die MitarbeiterInnen die vom KollV-Neu betroffen sind.

Über den weiteren Verlauf der Verhandlungen werden wir berichten. Bitte um Information der betroffenen Kollegenschaft.

AK: Post soll Hausaufgaben machen

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Arbeiterkammer_BildAK zu Post-Plänen: Hausaufgaben machen statt hohe Ausschüttungen versprechen!

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