Donnerstag, 02. September 2010 um 13:58 Uhr Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. März 2011 um 11:24 Uhr
Die Postpersonalvertretung begrüßt die geplante Auflösung des von der Belegschaftsvertretung immer wieder heftig kritisierten Karriere-und Entwicklungscenters.So verlangt der Zentralausschuss der Post AG seit Jahren schon die Auflösung des umstrittenen Personalpools. Von jeher stand für die Personalvertretung dabei die Beschäftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vordergrund.
Das nun vorgelegte Konzept ist daher vom Grundsatz begrüßenswert, zumal sich wesentliche Forderungen der ArbeitnehmerInnen-Vertretung darin wiederfinden.
Es wird sich aber im Zuge der kommenden Sozialpartnergespräche zeigen ob das Konzept in der Praxis auch umsetzbar ist und nicht wieder in leeren Versprechen endet.
Gerade im Hinblick auf die seitens des Postvorstandes geplanten Schließungen von hunderten Postämtern erscheinen hier Probleme vorprogrammiert.
Die bisher gängige Praxis, ArbeitnehmerInnen der Post ganz einfach in einen Mitarbeiterpool abzuschieben hat damit aber wohl endlich ausgedient.
"Wir sind froh darüber, dass der Postvorstand den jahrelangen Forderungen der Personalvertretung nun endlich nachgegeben hat und in dieser Frage neue Wege beschreiten will. Entscheidend wird die Qualität der Umsetzung sein", so Gerhard Fritz, Vorsitzender des Zentralausschusses der Post AG.
Die Personalvertretung wird die weiteren Schritte des Managements daher sehr genau beobachten, sich in den kommenden Verhandlungen intensiv einbringen und die betrofffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihrem zukünftigen beruflichen Weg aktiv begleiten und unterstützen.
"Wichtig dabei wird sein, dass die teilweise seit Jahren seitens des Managements schlecht behandelten MitarbeiterInnen wieder das notwendige Vertrauen in ihren Arbeitgeber bekommen. Da wurde in der Vergangenheit viel Porzellan zerschlagen", so Gerhard Fritz abschließend.

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