Montag, 20. Dezember 2010 um 15:25 Uhr Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. März 2011 um 11:33 Uhr
Wien (OTS/GPF) - Der Zentralausschussvorsitzende der Post AG Helmut Köstinger weist die Aussage von Dr. Michaelis, die Staatsanteile der Post AG "ohne Weiteres auf 25 Prozent senken zu können", auf das Schärfste zurück. Dr. Michaelis, selbst Aufsichtsratsvorsitzender der Post AG, müsste eigentlich wissen, dass sich die Post AG betriebsintern nach wie vor intensiv auf die bevorstehende Liberalisierung vorbereitet und mit welchen Herausforderungen die Post dabei zu kämpfen hat. Leichtfertige Vorschläge sind daher nicht nur kontraproduktiv sondern aus Sicht der Postgewerkschaft und der PostmitarbeiterInnen auch unerfüllbar. Wer will, dass die Post, trotz ihrer Universaldienstaufgaben auch in Zukunft noch erfolgreich funktioniert, sollte besser von derartigen Ideen Abstand nehmen. Zudem kann man den Druck auf die MitarbeiterInnen nicht noch weiter erhöhen, da die Belastungsgrenzen in allen Bereichen der Post AG bereits überschritten wurden. Den Rationalisierungsdruck über den Kapitalmarkt zu forcieren, würde dem Unternehmen zudem nachhaltig schaden."Auch wenn Michaelis Mitte kommenden Jahres aus der ÖIAG ausscheidet, so hat er sich trotzdem an den bestehenden Regierungsauftrag zu halten", so Helmut Köstinger, Vorsitzender des Zentralausschusses abschließend.

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