Tiroler AK-Präsident Übt Scharfe Kritik an Der Bundesregierung

Sogar der schwarze AK-Präsident von Tirol, Erwin Zangerl, distanziert sich inzwischen von seinen ÖVP-Parteifreunden BK Kurz und Klubobmann Wöginger. Nur FCG-Frontmann Wiedner versucht noch verzweifelt, den 12 Stunden Tag und die 60 Stunden Woche seiner Parteifreunde als Errungenschaft darzustellen. Traurig aber wahr“.

Der Tiroler AK-Präsident Erwin Zangerl (ÖVP) übt heftige Kritik an der Bundesregierung. Erst im April waren die Wogen rund um die Debatte über die Zukunft der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA hoch gegangen. Nun legte Zangerl in der deutschen Wochenzeitung “Die Zeit” nach: Die türkise Bundespartei übe Druck auf Abgeordnete aus, der Führungsstil von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) weise “diktatorische Züge” auf.

Außerdem, so Zangerl: “Diese Regierung ist eine PR-Agentur. Aus der schwarzen ÖVP wurde eine unsoziale türkise Partei.” Daher habe er auch am vergangenen Samstag in Wien mitdemonstriert, als fast 100.000 Menschen gegen die türkis-blaue Politik auf die Straße gegangen sind. Denn, so Zangerl, er selbst sehe sich als “sozialen Schwarzen”.

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Rote Karte für schwarze FCG

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Einmal mehr macht eine mit Unwahrheiten gespickte Hetzschrift der Wiedner-FCG die Runde. Dabei steht man selbst auf der Seite der ÖVP, die den 12-Stundentag bzw. die 60-Stunden-Woche einführen und weitere ArbeitnehmerInnen-Rechte einschränken möchte. Dafür gebührt die rote Karte.