35 Stunden-Woche Ist Unser Ziel

Seit 1950 ist die Arbeitszeit nur leicht gesunken, obwohl wir um ein Vielfaches produktiver sind. Seit 1975 gibt es die 40-Stundenwoche. Nach 45 Jahren ist es jetzt höchste Zeit für eine Arbeitszeitverkürzung. Der ÖGB fordert die Einführung der 35-Stunden-Woche. Die Wirtschaftskammer ist dagegen.

Die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich wird von den ArbeitnehmerInnen gewünscht und ist daher für die kommenden Jahre unser großes Ziel. Sie würde den derzeit massiven Druck auf die ArbeitnehmerInnen verringern und die notwendigen Erholungsphasen bringen. Eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich würde darüber hinaus auch die Berufe bei Post, A1 Telekom Austria und Postbus attraktiver machen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass viele der Beschäftigten sich auf Grund des hohen Arbeitsdrucks eine Arbeit in ihrem derzeitigen Umfeld bis zur Pension nicht vorstellen können.

Eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich würde neben den notwendigen zusätzlichen Erholungsphasen auch allgemein dazu beitragen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich zu verbessern. Und nicht zu vergessen, eine kürzere Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich ist auch eine Frage der Fairness für die ArbeitnehmerInnen.

Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer (ÖVP) ist, wie zu vermuten war, gegen die Einführung der 35-Stunden-Woche. Aus seiner Sicht würde es sich dabei um eine reine “Jobvernichtungsmaschine” handeln. Mit seiner Opernball-Loge hatte er da schon weniger Probleme.

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