AK Wien Vollversammlung - Starke AK Seit 100 Jahren Und Gerade in Krisenzeiten Umso Wichtiger

AK Präsidentin Anderl resümiert anlässlich der 174. Vollversammlung der AK Wien das vergangene Jahr und über die Arbeiterkammer-Aktivitäten im Zeichen der Corona-Krise

„Die Arbeiterkammer war im vergangenen Jahr massiv gefordert, auch und gerade in dieser Krise waren wir von Anfang an und immer für unsere Mitglieder da“, sagte AK Präsidentin Anderl vor der 174. Vollversammlung der Arbeiterkammer Wien. Vor einem Jahr habe man noch zu wesentlichen Bereichen Forderungen an die neu zu bildende Regierung gerichtet und danach das Koalitionsübereinkommen von ÖVP und Grünen einem Gerechtigkeitscheck unterzogen.

Doch recht rasch sei „nichts mehr so gewesen, wie wir uns das vorgenommen haben“, so Anderl. „Ein mikroskopisch kleines Virus hat alle Pläne über den Haufen geworfen, Mitte März hat unser Land praktisch überall die Rollbalken heruntergelassen, in den Betrieben, den Kindergärten und Schulen, vielen Ämtern.“ Schwerpunkt der Rede der Präsidentin war neben dem 100jährigen Bestehen der Arbeiterkammer demnach vor allem die Tätigkeit der AK in den von der COVID-19-Krise geprägten vergangenen Monaten.

Bundesregierung muss schneller handeln

Die AK Präsidentin anerkannte die Bemühungen der Bundesregierung aus dem Frühjahr, bei Ausbruch der Pandemie: „So eine Krise haben wir noch nie erlebt, daher ist es verzeihlich, wenn die Dinge zu Beginn eher holprig sind. Inzwischen sind wir aber im zehnten Monat, und viele Punkte, auf die wir schon frühzeitig hingewiesen haben, sind immer noch offen. Dabei ist schon im Frühjahr klar gewesen, dass es eine zweite Welle geben wird.“

Die Arbeiterkammer hätte der Bundesregierung mehrfach ihre Expertise angeboten: Beim Entwickeln von Maßnahmen für den Arbeitsmarkt, beim Thema Homeoffice oder auch wenn es darum geht, Verordnungen rund um Corona so zu verfassen, dass sie ersten verständlich seien und zweitens auch rechtlich halten würden.

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