Corona-Ampel-System - Verhaltensregelungen Und Maßnahmen in Den Zustellbasen Der Distribution

Aufgrund mehrerer Anfragen sehen wir uns verpflichtet die seitens des Unternehmens angeordneten Verhaltensregeln für den Zustellbereich vom 8. September neuerlich zu veröffentlichen.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Den Festlegungen des Bundesministeriums im Corona-Ampel-System folgend leiten sich die Verhaltensregelungen und Maßnahmen ab, die verpflichtend im Bereich der Distribution bei Tätigkeiten in der Zustellbasis und am Zustellgang insbesondere im Kundenkontakt im Sinne des ArbeitnehmerInnen-Schutzes einzuhalten sind.

Zunächst ist die für die jeweilige Zustellbasis relevante Ampelfarbe zu ermitteln:

  • Schritt 1: Die Ampelfarbe ist für jenen Bezirk, in der die Zustellbasis sich örtlich befindet, zu ermitteln.

Werden von dieser Zustellbasis keine Gebiete/Ortschaften aus anderen Bezirken bedient, bildet die hiermit ermittelte Ampelfarbe die Grundlage für die gültigen Verhaltensregelungen und Maßnahmen für alle Mitarbeiter*innen der Zustellbasis.

  • Schritt 2: Werden von der Zustellbasis aber auch Gebiete/Ortschaften in anderen Bezirken bedient, so sind auch die Ampelfarben dieser Bezirke zu ermitteln.

In derartigen Fällen bildet die Ampelfarbe des Bezirks mit der höchsten Risikoeinstufung die Grundlage für die gültigen Verhaltensregelungen und Maßnahmen für alle Mitarbeiter*innen der Zustellbasis.

Auf Basis der so für die jeweilige Zustellbasis ermittelten relevanten Ampelfarbe ergeben sich Verhaltensregelungen und Maßnahmen, dievon allen Mitarbeiter*innen der Zustellbasis einzuhalten sind, wie folgt:

Grüne Corona-Ampelfarbe:

  • Verpflichtendes Tragen eines NMS-Mundschutzes bei Tätigkeiten in der Zustellbasis, wenn der Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Gelbe Corona-Ampelfarbe:

  • Verpflichtendes Tragen eines NMS-Mundschutzes bei Tätigkeiten in der Zustellbasis, wenn der Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.
  • Einführung des versetzten/gestaffelten Dienstbeginns.

Orange Corona-Ampelfarbe:

  • Generell verpflichtendes Tragen eines NMS-Mundschutzes bei Tätigkeiten in der Zustellbasis.
  • Einführung bzw. Fortführung des versetzten/gestaffelten Dienstbeginns.

Rote Corona-Ampelfarbe:

  • Generell verpflichtendes Tragen eines NMS-Mundschutzes bei Tätigkeiten in der Zustellbasis.
  • Einführung bzw. Fortführung des versetzten/gestaffelten Dienstbeginns.
  • Verpflichtendes Tragen eines NMS-Mundschutzes bei jedem persönlichen Kundenkontakt auch am Zustellgang.

Ausnahme:

Bei jenen Zustellbasen, bei denen es einen COVID-19-Verdachtsfall und/oder einen positiven COVID-19-Fall und/oder einen Quarantänefall gibt und ein persönlicher Kontakt zwischen der/dem Betreffenden und einer/-m Mitarbeiter*in der Zustellbasis bestand, sind die gemäß Oranger Corona-Ampel festgelegten Verhaltensregelungen und Maßnahmen verpflichtend anzuwenden

Somit sind in Zustellbasen in diesen Bezirken bzw. in jenen Basen, von denen Zustellleistungen in diesen Bezirken erbracht werden, die oben festgelegten Verhaltensregelungen und Maßnahmen gemäß Gelber Corona-Ampel strikt einzuhalten.

Die Corona-Ampel wird wöchentlich auf der Grundlage aktueller Daten in einem 4-stufigen Prozess aktualisiert und vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz veröffentlicht und bildet sodann für die Folgewoche (bis zur nächsten Aktualisierung) die Grundlage für die festgelegten Verhaltensregelungen und Maßnahmen verpflichtend anzuwenden. Änderungen aufgrund einer Aktualisierung der Corona-Ampel sind innerhalb von zwei Arbeitstagen umzusetzen.

Änderungen aufgrund der Ausnahmesituation „COVID-19-Verdachtsfall und/oder einen positiven COVID-19-Fall und/oder einen Quarantänefall und ein persönlicher Kontakt zwischen der/dem Betreffenden und einer/-m Mitarbeiter*in der Zustellbasis” sind sofort umzusetzen.

Bei Fragen zu dieser Regelung steht das Team des Gesundheitsmanagements gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Wir ersuchen um strikte Einhaltung dieser Regelung. Eine Missachtung der getroffenen Regelung kann zu disziplinären Konsequenzen und - sollte dem Unternehmen daraus ein Schaden entstehen - auch zu Schadenersatzforderungen gegen die betreffenden Führungskräfte führen.

Die Mitarbeiter*innen des Sicherheitstechnischen Dienstes und der Konzernrevision sind beauftragt, die Einhaltung der Regelung zu überprüfen und eine Nichteinhaltung unverzüglich zu melden, damit entsprechende dienstrechtliche Maßnahmen gegen die Betreffenden gesetzt werden können.

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