Covid-19: Filialnetz Einarbeitung Von Minusstunden

Das Unternehmen hat den Dienstbetrieb in A- und B-Teams verordnet. Die dadurch angefallenen Minusstunden sollen jetzt die MitarbeiterInnen selbst ausbaden. Dafür haben wir kein Verständnis. Wir haben deshalb eine rechtliche Prüfung in Auftrag gegeben.

Liebe Kollegin! Lieber Kollege!

Sie haben in den letzten Wochen außerordentliches geleistet und unsere Post AG in den Filialen bestens repräsentiert. Dafür ein herzliches Danke!

Mit dem Corona-Lockdown Mitte März wurde vom Post-Management verfügt, dass in größeren Filialen A und B-Teams zum Einsatz kommen sollen. Dadurch sollte die Verbreitung der hochinfektiösen Krankheit eingedämmt werden und im Falle einer Erkrankung einer/ eines MitarbeiterIn der Dienstbetrieb in der betroffenen Filiale weiter aufrechterhalten werden können. Beides konnte dank Ihres Einsatzes sichergestellt werden.
Mittlerweile wurde die Maßnahme der A und B Teams wieder aufgehoben und alle Filialen arbeiten wieder mit der vollen Besetzung. Durch die angeordneten geteilten Dienste sind bei rund 3/4 der FilialmitarbeiterInnen Minusstunden angefallen, die im Schnitt zwischen 35 und 45 Stunden je MitarbeiterIn betragen.
Von Anbeginn der Krise haben wir gefordert, dass auf die Einarbeitung dieser Minuszeiten zur Gänze verzichtet wird. Dem wurde leider bisher nicht entsprochen. Nun soll nach Ansicht der Postführung zwar auf die Einarbeitung der Zeitschulden von Lehrlingen zur Gänze verzichtet werden, bei allen anderen MitarbeiterInnen pocht das Post-Management weiterhin auf die Einarbeitung von 50 % aller angefallenen Minuszeiten.
Wir haben kein Verständnis dafür, dass unsere Filialnetz-MitarbeiterInnen die durch Covid19 angehäuften Minusstunden durch Einführung der A und B Teams nachträglich einarbeiten sollen. Die letzten Wochen waren ohnehin geprägt durch besondere Herausforderungen, vor allem in unseren Filialen.
Besondere Ereignisse - ausgelöst durch eine Krise wie Covid 19 – dürfen keinesfalls zu Lasten der ArbeitnehmerInnen gehen!
Wir werden dieses Thema nun einer rechtlichen Prüfung unterziehen und neuerlich berichten.

Zentralausschuss Aktuell vom 27.4.2020

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