Erleichterungen in Der Zustellung Gefordert

Die Situation in der Zustellung spitzt sich zu. Es ist völlig unverständlich, wieso während des Notbetriebes in der Coronakrise auch Werbesendungen zugestellt werden sollen. Vorsitzender Helmut Köstinger fordert daher zum Schutz der MitarbeiterInnen Erleichterungen in der Zustellung.

Sehr geehrter Herr Vorstandsdirektor!

Die Aufrechterhaltung der Infrastruktur muss sein, dafür haben unsere MitarbeiterInnen auch Verständnis.

Kein Verständnis haben unsere MitarbeiterInnen und wir als deren Vertretung, wenn sich die Situation für sie persönlich verschärft, indem sich die Belastung nahezu täglich erhöht.

Nicht nur, dass die zahlreichen personellen Ausfälle täglich kompensiert werden müssen, steigt die Belastung auch durch die abzuarbeitenden Sendungsmengen bei der sg. „blauen Post“. Dazu kommt, dass nunmehr auch das Feibra-Material übernommen wird.

Völlig unverständlich ist, dass noch immer Werbesendungen für Betriebe und Geschäfte zugestellt werden müssen, die nachweislich bereits geschlossen haben, wenn Spendenbriefe und andere Infopost- Sendungen zugestellt werden müssen, die derzeit keinen Menschen interessieren und insgesamt eine enorme Belastung für unsere ZustellerInnen bedeuten.

Ich fordere daher neuerlich, in dieser Ausnahmesituation die Zustellung auf die sg. „weiße Post“ und die „bescheinigten Sendungen“ einzuschränken, um unsere ZustellerInnen vor Überlastung zu schützen und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur auch langfristig zu gewähren.

Unsere ZustellerInnen berühren österreichweit täglich tausende Türschnallen, drücken tausende Klingelknöpfe und setzen sich damit einer gesundheitlichen Gefahr aus. Diese Gefahr einzuschränken ist unser aller Pflicht und Verantwortungsbewusstsein.

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