FSG Fordert Krisengipfel

Es bedarf einer raschen Verbesserung der Personal- und Arbeitssituation in der Zustellung und im Filialnetz

Am 20. September haben wir uns in einem Schreiben neuerlich an GD Dr. Pölzl und den Postvorstand gewandt und eine rasche Verbesserung der Personal- und Arbeitssituation in der Zustellung und im Filialnetz eingefordert. Auf Grund der bevorstehenden Hochsaison muss jetzt rasch gehandelt werden, daher haben wir kurzfristig einen Krisengipfel gefordert.

Als Arbeitnehmervertretung weisen wir seit Jahren auf den massiven Personalengpass in den operativen  Bereichen hin. Immer wieder wurden wir  und die betroffenen Arbeitnehmer*innen vertröstet. Jetzt unmittelbar vor der Hochsaison sind wir an einem kritischen Punkt angelangt wo aus unserer Sicht akuter Handlungsbedarf sowohl in personeller als auch in struktureller Hinsicht besteht.   

Die enormen Paketsteigerungen der letzten Jahre sind mit den vorhandenen personellen Problemen eng verbunden, aber nicht ausschließlich Grund für die derzeit untragbare Personal- und Arbeitssituation. Vielmehr sind es die personellen Versäumnisse der letzten Jahren und die insgesamt zu hohe Arbeitsbelastung. Wenig verwunderlich also, dass mittlerweile ältere als auch jüngere Kolleg*innen aus der Zustellung und dem Filialnetz ihre Kündigung oder einen längeren Krankenstand androhen, weil sie der extrem hohen Belastung einfach nicht mehr gewachsen sind.  

Um die bevorstehende Hochsaison überhaupt bewältigen zu können und die Arbeitsbedingungen rasch verbessern zu können, bedarf es einer sofortigen Reaktion seitens der Postführung. Wir brauchen dringend mehr Personal, aber auch dringend betriebliche Erleichterungen für die betroffenen Kolleg*innen.

An dem von uns geforderten Gipfelgespräch mit dem Postvorstand werden alle Vertreter*innen des Zentralausschusses und die Vorsitzenden der Bundesländer beider Fraktionen teilnehmen.

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