GPF-Köstinger: Post Muss Endlich Mehr Eigenpersonal Aufbauen

In der Pressemeldung vom 20. Mai verurteilt Vorsitzender Helmut Köstinger den Einsatz von Leiharbeitern. Es braucht ein Umdenken und ein Abgehen von der Leiharbeit. Wir fordern Eigenpersonal statt Fremdpersonal!

Die Situation in den Postverteilzentren Inzersdorf und Hagenbrunn ist mittlerweile allseits bekannt und zeigt sehr deutlich, wie verletzlich kritische Infrastruktur mitunter sein kann. Der Einsatz von Leiharbeitern ist dabei kritisch zu hinterfragen.

„Nach dieser Krisensituation wird man bei der Post AG nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren können. Wir fordern ein Umdenken bei der Postführung, aber auch bei allen anderen Unternehmen, was den Einsatz von Leiharbeitern betrifft“, so GPF-Bundesvorsitzender Köstinger.

Aus Sicht der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) ist das System der Leiharbeit bei der Post klar gescheitert. Laut Köstinger wird der Einsatz von Leiharbeitern bei deutlich über 500.000 Arbeitslosen in Österreich scharf verurteilt.

„Wir haben den Postvorstand aufgefordert, sofort von der Leiharbeit abzugehen und in den Verteilzentren, aber auch in allen anderen Arbeitsbereichen, wieder verstärkt Eigenpersonal aufzubauen. Die im heurigen Jahr auf Grund unserer hartnäckigen Forderung erfolgten 350 Neuaufnahmen bei der Post sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber keinesfalls ausreichend“ so Helmut Köstinger.

„Wir werden als zuständige Fachgewerkschaft und Personalvertretung nicht lockerlassen und den geforderten verstärkten Aufbau von Eigenpersonal mit Argusaugen verfolgen.

Nur mit einem neuen Verständnis und einem neuen Zugang zur Leiharbeit kann diese im unbedingt notwendigen Ausmaß zur Abdeckung von Spitzenzeiten zum Einsatz kommen, keinesfalls darf die in den Verteilzentren Hagenbrunn und Inzersdorf praktizierte Vorgehensweise fortgeführt werden. Prekäre Arbeitsverhältnisse lehnen wir entschieden ab“, so Köstinger abschließend.

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