Im Gespräch Mit Karl Egyed - Vorsitzender Des Personalausschusses Salzburg

Karl Egyed ist seit der Personalvertretungswahl im letzten Jahr Vorsitzender des Personalausschusses in Salzburg. Wir haben ihn gefragt, wie es ihm und seinem Team seit dem FSG-Wahlerfolg geht.

Du bist seit vier Monaten Vorsitzender des Personalausschusses Salzburg. Wie geht es Dir dabei bzw. wie hast Du die Zeit seither erlebt?

Erst jetzt im Nachhinein realisiere ich erst so richtig, was wir gemeinsam im gesamten Bundesland Salzburg erreicht haben. Es ehrt mich sehr, dass die Kolleginnen und Kollegen dieses Vertrauen in uns setzen.

Was hat sich seit der Übernahme der Vorsitzführung geändert?

Mir stehen jetzt durch den tollen Erfolg mehr FSG-FunktionärInnen zur Verfügung. Damit können wir verstärkt Schwerpunkte setzen und für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort intensiver da sein.

Du hast seit deiner erfolgreichen Wahl mehr Verantwortung und sicher mehr zu tun wie früher? Wie gehst Du damit um und wie findest Du immer noch Zeit direkt bei den MitarbeiterInnen vor Ort zu sein?

Verantwortung ist ein gutes Stichwort - mir ist bewusst was Verantwortung heißt. Ich bringe Verantwortung damit in Verbindung, die Kollegenschaft in den Mittelpunkt zu stellen und in Zukunft deren Anliegen rasch zu erledigen sowie die anstehenden Probleme zu lösen. Mehr Aufwand an Arbeit sehe ich nicht als Belastung, sondern als Herausforderung. Das Wichtigste für mich ist, bei den Kolleginnen und Kollegen zu sein. Meine Bürozeiten versuche ich so einzuteilen, dass ich vordergründig die Zeit für die Kollegenschaft in den Dienststellen verbringe – deshalb kann es bei den Bürotätigkeiten schon mal Abend werden.

Es vergeht praktisch kein Tag ohne neuer Herausforderungen innerhalb der Post AG. Wo siehst Du zur Zeit den größten Handlungsbedarf?

Am meisten trifft es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei Veränderungen direkt mit dem Kunden in Kontakt sind. Sie bekommen als erster deren Unmut zu spüren. Es wird notwendig sein in allen Fachbereichen die Arbeitsplätze für die Zukunft so zu gestalten, dass die Arbeit von allen, ob jung oder alt, durchgeführt und umgesetzt werden kann. An erster Stelle steht bei mir, dass alle Mitarbeiter der Post mehr Respekt und Wertschätzung erhalten. Daran muss die Post arbeiten.

Was habt ihr als Personalvertretung in Salzburg vor? Welche Projekte haben sich Du und Dein Team in den kommenden Monaten vorgenommen?

In der Zustellung werden wir genau überprüfen und festhalten, wo in der Vergangenheit Fehler passiert sind. Es muss oberstes Ziel sein endlich eine Personalstabilität zu erreichen, damit die Urlaubsabwicklungen besser umgesetzt werden können. Im Filialnetz ist es wichtig, wenn die Post Verkaufsziele ausgibt und eine Umsatzsteigerung erreichen möchte, dass der erforderliche Mitarbeiterstand zur Verfügung steht. In der Logistik ist es notwendig, dass mehr Personal in den Schlüsselpositionen eingesetzt wird, um das Sendungsvolumen in dem sehr engen Zeitfenster zu bewältigen. Wir haben uns also viel vorgenommen und werden auch in allen Bereichen tätig sein.

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