Im Gespräch Mit Peter Lederer

Peter Lederer ist seit 2018 Vorsitzender im VPA 9800 Spittal/Drau, selbst Zusteller und kennt die Probleme unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Wir haben uns mit ihm unterhalten.

Du bist seit der letzten Personalvertretungswahl Vorsitzender des Vertrauensausschusses Spittal an der Drau. Wie geht es Dir dabei bzw. wie hast Du die Zeit seither erlebt?

“Ich war überwältigt, dass die Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen mir bei der letzten Wahl ihr Vertrauen geschenkt haben, ein Auftrag für mich, mich mit aller Kraft für die einzusetzen. Meinen Schritt in die Personalvertretung habe ich bis dato noch keinen Tag bereut, wenn ich sehe wie herzlich ich bei meinen Dienststellenbesuchen aufgenommen werde.

Trotzdem habe ich die eine oder andere schlaflose Nacht. Ich mache mir nämlich ernsthafte Sorgen um die Gesundheit meiner Kolleginnen und Kollegen. Ich sehe nämlich täglich, dass viele am Limit angelangt und total überlastet sind. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“

Was hat sich seit der Übernahme der Vorsitzführung geändert?

Durch meine gute, ja man kann sagen freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Zentralausschuss und dem Personalausschuss, ist es mir bereits gelungen so manche Verbesserung für den VPA-Bereich 9800 Spittal zu erreichen. Oft hätte ich das selbst nicht für möglich gehalten. Das Vertrauen in die Personalvertretung und Gewerkschaft ist bei uns jedenfalls merklich gestiegen. Die Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen bestätigen mir das täglich.

Es vergeht praktisch kein Tag ohne neuer Herausforderungen innerhalb der Post AG. Wo siehst Du den größten Handlungsbedarf?

„Den größten Handlungsbedarf sehe ich darin, die hohe Zustellqualitätund das Vertrauen der Postkunden zu erhalten. Das geht nur durch eine deutliche Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zustelltouren müssen auch von älteren Bediensteten in acht Stunden machbar sein und Dienstzusammenziehungen dürfen nicht mehr an der Tagesordnung sein. Ansonsten mache ich mir ernsthafte Sorgen um die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen.“

Was sollte sich aus Deiner Sicht in Deinem VPA-Bereich verbessern oder ändern?

„Die Systemisierungen im VPA-Bereich müssten unbedingt an die geographischen Gegebenheiten angepasst werden. Nur so kann eine Durchrechnung gerecht gestaltet werden. Zudem sind die Zustellfahrzeuge zu klein und daher zum Bersten voll, sodass sich auch die Frage der Verkehrssicherheit stellt.“

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