Kontaktlose Zustellung Wieder Einführen, Maßnahmen Auch Für Das Filialnetz Notwendig

Vor wenigen Stunden wurde der Lockdown 2 seitens der Bundesregierung bekanntgegeben. Aus unserer Sicht halten wir Maßnahmen wie die Wiedereinführung der kontaktlosen Zustellung und erweiterte Maßnahmen auch im Filialnetz für unumgänglich.

Sehr geehrter Herr Generaldirektor!
Sehr geehrter Herr Vorstandsdirektor!

Heute um 16:30 hat BK Kurz verkündet, dass ab Dienstag, den 17.11.2020, ein neuerlicher Lockdown für ganz Österreich verhängt wird. Dies stellt uns alle, vor allem aber unsere Mitarbeiter*innen mit Kundenkontakt, neuerlich vor große Herausforderungen.  

Der Lockdown im Frühjahr dieses Jahres konnte unter anderem durch die Einführung der kontaktlosen Zustellung von Paketen, Reko´s und Behördenbriefe gut bewältigt werden. Leider wurde die kontaktlose Zustellung im Zuge der sinkenden COVID-19 Zahlen wieder abgeschafft.

Auf Grund der seit Wochen stark steigenden COVID-19-Fälle in Österreich habe ich mich in den vergangenen Wochen mehrmals mit dem Ersuchen um eine Wiedereinführung der kontaktlosen Zustellung an Sie gewandt. Leider vergebens.

Die heutige Verkündung eines neuerlichen Lockdowns ab Dienstag bringt eine völlig neue und verschärfte Situation mit sich. Neben der Gefährdung unserer Mitarbeiter*innen geht es zusätzlich auch um die Bewältigung der enormen Paketmengen. Wir haben Paketmengen wie noch nie, und diese werden sich in den kommenden Tagen und Wochen noch deutlich erhöhen. Ohne Wiedereinführung der kontaktlosen Zustellung wird das nicht bewältigbar sein.

Ich appelliere daher nochmals an Sie, führen Sie mit Inkrafttreten des zweiten Lockdowns kommenden Dienstag wieder die kontaktlose Zustellung für Pakete und Reko´s ein. Gleichzeitig verknüpfe ich damit die Bitte, dass die Österreichische Post AG unverzüglich an die Bundesregierung herantritt, damit auch die kontaktlose Zustellung von Behördensendungen wieder ermöglichst wird und auch alle notwendigen rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen werden.

Auch für das Filialnetz fordern wir ausreichende Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter*innen. Aus unserer Sicht wäre unter anderem eine Reduzierung der Öffnungszeiten anzudenken.

Sinn und Zweck all dieser Maßnahmen ist, unsere MitarbeiterInnen bestmöglich zu schützen und die Aufrechterhaltung unseres Versorgungsauftrages weiterhin gewährleisten zu können.

Mit besten Grüßen und in Erwartung einer positiven Antwort.

Helmut Köstinger

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