Neuerliche Ablehnung Der Beabsichtigten Zeitwertkürzungen

Vor mehr als zwei Wochen haben wir eine Stellungnahme zu den beabsichtigten Zeitwertkürzungen abgegeben. Nachdem wir bis dato keine Antwort dazu erhielten, haben wir neuerlich interveniert.

Sehr geehrte Herren!

Da ich auf mein Schreiben vom 22.11.2018 bisher keine Antwort erhalten habe und nunmehr aus den Regionen höre, dass die Arbeitsplatzberechnungen für 2019 bereits die geplante Zeitwertkürzung beinhalten, fordere ich Sie nochmals auf, von einer weiteren Belastung unserer ZustellerInnen Abstand zu nehmen.

Die geplante Zeitwertkürzung würde unweigerlich dazu führen, dass die betroffenen MitarbeiterInnen einer noch höheren Belastung ausgesetzt werden, als dies ohnehin schon der Fall ist. Schon jetzt sehen sich sehr viele MitarbeiterInnen im Zustelldienst gezwungen, ihren Dienst täglich vor dem offiziellen Dienstbeginn anzutreten. Dazu kommt, dass ein Großteil der ZustellerInnen nachweislich in der gesetzlich vorgesehenen Pause auf Grund des zu hohen Arbeitsdrucks durcharbeitet.

Abermals weise ich darauf hin, dass eine weitere Belastung auch unweigerlich zu einer noch höheren Fluktuationsrate in der Briefzustellung führen würde und wir ein noch größeres Problem bei der Personalrekrutierung bekommen würden.

Sollte diese Zeitwertkürzung daher trotz der von uns mehrmals vorgebrachten Bedenken umgesetzt werden, sehen wir uns gezwungen dieses Thema im Post-Aufsichtsrat zu behandeln.

Ich verbleibe in Erwartung Ihrer geschätzten Antwort.

Helmut Köstinger

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