Post AG Erweitert Teststrategie

Im Hinblick auf die derzeitige negative Entwicklung der Infektionszahlen und zur Unterbrechung von Infektionsketten wird die Teststrategie bei der Österreichischen Post AG verschärft bzw. ausgedehnt.

Liebe Kolleg*innen!

Aufgrund der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers wird an allen Dienststellen – mit mehr als 100 Mitarbeiter*innen - eine verpflichtende wöchentliche COVID-19-Testung ein- bzw. weitergeführt. Des Weiteren sollen an Hotspot-Dienststellen anlassbezogen Testungen durchgeführt werden.

Folgende Änderungen werden festgelegt:

  1. Logistikzentren: Erhöhung der wöchentlichen COVID-19-Testungen von 8 % auf mindestens 20 %  
  2. Standorte mit mehr als 100 Mitarbeiter*innen (ausgenommen LZ): Einführung bzw. Weiterführung von wöchentlichen COVID-19-Testungen von mindestens 20% (ausgenommen Wien)
  3. Wien (alle Standorte): Weiterführung von COVID-19-Testungen im Rahmen der Aktion „Alles gurgelt“ (ausgenommen Mitarbeiter*innen der Produktion in den LZ). Die Mitarbeiter*innen sind aktiv von den Führungskräften zu animieren, dieses Testangebot zu nutzen
  4. Hotspot-Dienststellen: positive Fälle > 5% der Mitarbeiter*innen à Durchtestung aller Mitarbeiter*innen mindestens 2 Mal  à situationsabhängig auch häufiger

Folgende Testmöglichkeiten sind vorgesehen:

Betriebliche Testungen (Antigen-Tests)

Zur Unterstützung der Teststrategie des Bundes wurden Unternehmen aufgerufen, Teststraßen einzurichten. Die ÖPAG hat sich für dieses Angebot registriert und hat folgende Standorte (LZ, ZB samt Overhead) für eine Rückerstattung angemeldet:

Wernberg: Durchführung durch betriebsinterne Arbeitsmediziner
Villach: Durchführung durch betriebsinterne Arbeitsmediziner
Wals: Durchführung durch betriebsinterne Arbeitsmediziner
Allhaming: Durchführung durch externe Anbieter
Inzersdorf, Kalsdorf, Graz, Hagenbrunn, St. Pölten: Durchführung durch externe Anbieter

Die Teilnehmer an dieser Testung erhalten einen elektronischen Nachweis über Ihr Testergebnis. Dazu ist es erforderlich personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Anschrift, Telefonnummer, Mobilnummer, E-Mail-Adresse) in eine Plattform einzugeben. Nur medizinisches Personal hat hierbei Zugriff auf die Plattform und die Testergebnisse (Screening-Programm nach § 5a Epidemiegesetz).

Ein Speichern der Daten (woanders als auf der Plattform) bzw. ein Aufheben von Papiernotizen darf durch die ÖPAG nicht erfolgen.   

Weitere ausgewählte Standorte bei denen Testungen durchgeführt werden

  • Wien „Alles gurgelt“ (PCR-Tests)- „Alles gurgelt“ ist eine Initiative der Stadt Wien. Eine Teilnahme ist für Mitarbeiter*innen die in Wien wohnhaft sind oder in Wien arbeiten vorgesehen; die Mitarbeiter*innen haben die Möglichkeit sich 2 Mal wöchentlich PCR testen zu lassen. Diese Aktion wird an vier ausgewählten Standorten (> 500 Mitarbeiter*innen) zusätzlich unterstützt, indem die Testkits vor Ort abgeholt und nach Testung wieder abgegeben werden können. Das Testergebnis hat der*die Mitarbeiter*in bei sich zu führen und auf Verlangen vorzuweisen; aus Datenschutzgründen dürfen seitens der ÖPAG keine Aufzeichnungen über die Testergebnisse geführt werden. Des Weiteren darf die Bestätigung keinesfalls von der Führungskraft kopiert, aufbewahrt bzw. gesammelt werden.

  • Testungen durch eingeschulte Mitarbeiter*innen an allen anderen Standorten:

    • Dienststellen > 100 Mitarbeiter*innen bzw. Hotspot Dienststellen führen die Testungen unter Anleitung einer geschulten Person (nach Unterweisung durch eine*n Arbeitsmediziner*in) selbständig durch.

Ein ärztlich bestätigter Nachweis einer Infektion - in den letzten 6 Monaten - wird einem negativen Testergebnis gleichgehalten.

Zusatz für LZ Paket: Die bestehende Tragepflicht von FFP 2 Masken (bei allen Tätigkeiten in der Produktion) bleibt aufrecht und wird durch diese Maßnahme nicht aufgehoben.

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