Post Bestraft Mitarbeiter*innen Wegen Angeblich Fehlender Schutzmasken

In den letzten Tagen erreichen uns aus dem Zustellbereich vermehrt Meldungen, dass die Post als Arbeitgeber strenge schriftliche Ermahnungen wegen angeblicher Verletzungen gegen die Masken-Tragepflicht ausspricht. Wie sich herausstellt, in den meisten Fällen völlig ungerechtfertigt.

Alle Zusteller*innen der ÖPAG mussten in den letzten Monaten Enormes leisten und werden nunmehr mit völlig unverständlichen Maßnahmen und ohne Fingerspitzengefühl frustriert und verunsichert. In vielen Bereichen wird seit geraumer Zeit das Tragen des Mund-Nasenschutzes sowie der FFP2 Masken durch Mitarbeiter*innen der Revision scharf kontrolliert.

In den uns vorliegenden Schreiben an die Mitarbeiter wurde angegeben, sie hätten die Masken nicht getragen und deshalb würde man eine strenge schriftliche Ermahnung aussprechen. Wir haben recherchiert und gezielt nachgefragt. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Vorhaltungen vielmals nicht den Tatsachen entsprechen.

In nahezu allen Fällen wurden Masken getragen, allerdings sind diese den Mitarbeiter*innen oft auf Grund der stressigen Situation im Weihnachtsgeschäft und der derzeitigen Arbeitsbelastung von der Nase gerutscht, ohne dass sie dies sofort bemerkt haben.

Wir haben uns daher schriftlich sowohl an den zuständigen Vorstandsdirektor wie auch an den Personalchef gewandt und die Rücknahme der Ermahnungen gefordert.

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