Regelung "Aufhebung Des Versetzten Dienstbeginns"

Mit folgender Regelung wird der gestaffelte Dienstbeginn in den Zustellbasen der Distribution mit sofortiger Wirksamkeit außer Kraft gesetzt.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Aufgrund der COVID-19-Pandemie haben wir zum Schutz der Mitarbeiter_innen im Sinne des ArbeitnehmerInnen-Schutzes in den Zustellbasen der Distribution einen gestaffelten Dienstbeginn etabliert.

Durch diese Maßnahme wurde die gleichzeitige Anwesenheit der Mitarbeiter_innen in den Zustellbasen und damit die Ansteckungsgefahr reduziert. Weiters hätte für den Fall eine COVID-19-Infektion nur ein Teil der Mitarbeiter_innen in Quarantäne versetzt werden müssen und damit der Dienstbetrieb zumindest zum Teil aufrecht erhalten werden können.

Aufgrund der positiven Entwicklung der COVID-19-Fallzahlen in Österreich kann bis auf weiters vom gestaffelten Dienstbeginn in den Zustellbasen der Distribution abgegangen werden.

Der gestaffelte Dienstbeginn in den Zustellbasen der Distribution wird somit grundsätzlich mit sofortiger Wirksamkeit außer Kraft gesetzt, jedoch wird folgendes festgelegt:

  • Da sich die COVID-19-Fallzahlen in Österreich sehr unterschiedlich entwickeln und auch durch Clusterbildungen sich kurzfristig ändern können, wird festgelegt, dass in jenen Bezirken in Österreich, bei denen die COVID-19-Fallzahlen stark ansteigen, der gestaffelte Dienstbeginn weitergeführt bzw. wieder eingeführt wird.

  • Maßgeblich dafür sind die vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz veröffentlichten Kennzahlen je Bezirk „Entwicklung bestätigter COVID-19-Fälle pro Bezirk über sieben Tage“, die teilweise auch auf dem vom ORF veröffentlichten Dashboard abgefragt werden können. Bei einer Veränderung ab 5 neue COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner ist aus sicherheitstechnischen und Gründen und im Sinne des Arbeitnehmerschutzes der gestaffelte Dienstbeginn wieder aufzunehmen.

  • Jeden Mittwoch ist die Fallzahl je Bezirk abzufragen. In jenen Zustellbasen, die sich örtlich in Bezirken befinden, der eine Fallzahl ab „5“ neue COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner aufweist, ist mit dem darauffolgenden Montag, der gestaffelte Dienstbeginn wieder einzuführen. Sobald an einem darauffolgenden Mittwoch die Fallzahl wieder unter „5“ neue COVID-19-Fälle sinkt, kann unmittelbar der gestaffelte Dienstbeginn beendet werden. Die entsprechenden Abfragen/Anweisungen ergehen seitens des Gesundheitsmanagements der ÖPAG:.

  • Aufgrund der heute abgefragten Fallzahl neuer COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen ist der gestaffelte Dienstbeginn in den Zustellbasen, die in den folgenden Bezirken liegen, fortzuführen:

  • Linz-

  • Linz-Land

  • Wels

  • Wels-Land

  • Wolfsberg

  • Bruck-Mürzzuschlag

  • Neunkirchen

  • Mödling

  • Bundesland Wien – Die Fallzahlen je Wiener Bezirk liegen derzeit nicht vor, diese werden wir ehestmöglich nachliefern. Bis zu diesem Zeitpunkt ist in den Wiener-Zustellbasen der gestaffelte Dienstbeginn fortzuführen.

Bei Fragen zu dieser Regelung stehen Ihnen Frau Ursula Bachmair und das Team des Gesundheitsmanagements gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Vom Gesundheitsmanagement werdenwöchentlich - jeden Mittwoch am Nachmittag – jene Bezirke bekanntgegeben, für die aufgrund der Entwicklung der COVID-Fallzahlen der gestaffelte Dienstbeginn mit dem darauffolgenden Montag wieder eingeführt werden muss bzw. unmittelbar beendet werden kann.

Wir ersuchen um nachweisliche Information der für die Zustellbasen zuständigen Regionalleiter und Gebietsleiter_innen und entsprechende Information der in den Zustellbasen der Distribution tätigen Mitarbeiter_innen.

Wir ersuchen um strikte Einhaltung dieser Regelung. Eine Missachtung der getroffenen Regelung kann zu disziplinären Konsequenzen und - sollte dem Unternehmen daraus ein Schaden entstehen - auch zu Schadenersatzforderungen gegen die betreffenden Führungskräfte führen.

Die Mitarbeiter_innen des Sicherheitstechnischen Dienstes und der Konzernrevision sind beauftragt, die Einhaltung der Regelung zu überprüfen und eine Nichteinhaltung unverzüglich zu melden, damit entsprechende dienstrechtliche Maßnahmen gegen die Betreffenden gesetzt werden können.

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