Repräsentative Umfrage Des ÖGB Zum Thema Home-Office

Die Firma Marketmind hat dazu im April und im Juli im Auftrag des ÖGB eine bundesweite Umfrage durchgeführt, die folgendes Ergebnis gebracht hat.

Rund 40% der unselbständig Erwerbstätigen haben während der letzten drei Monate Home-Office genutzt. Mehr als ein Drittel jener, die Home-Office nutzen lehnen Desksharing im Büro ab. Ebenfalls rund ein Drittel der Befragten glauben, dass künftig verstärkt im Home-Office gearbeitet wird. 4 von 10 Berufstätigen sind der Meinung, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Home-Office erleichtert wird. Fast die Hälfte der Befragten geben an, dass Haushalt und Kinderbetreuung partnerschaftlich aufgeteilt wird. Für rund 13 % hat sich durch Corona die partnerschaftliche Aufteilung der Arbeiten verbessert für ungefähr gleich viele Befragte aber verschlechtert.

Knapp 60% jener Eltern mit Kinderbetreuung machen sich Sorgen, dass durch den bereits erfolgten verpflichtenden Verbrauch von Zeitguthaben und Resturlaub notwendige Zeiten für die Betreuung im Jahr 2020 nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Insbesondere die Kinderbetreuung in den Ferienwochen wird für viele zur Herausforderung.

Für uns sind verbesserte Regelungen bei Home-Office dringend notwendig. So braucht es neben entsprechender Betriebsvereinbarungen auch gesetzlicher Regelungen bzgl. des Versicherungsschutzes bei Unfällen im Home-Office über das Jahr 2020 hinaus.

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