Variantenmodell

Im Rahmen von Verhandlungen wurde dem Zentralausschuss in den letzten Wochen das Konzept der „Variantenverschneidung“ für die Brief- und Verbundzustellung vorgestellt und im Zuge einer eigens dafür eingesetzten Arbeitsgruppe diskutiert.

Ziel der „Variantenverschneidung“ ist, auf saisonale Mengenschwankungen im Bereich des Zustelldienstes besser reagieren zu können. Dies soll aus Sicht des Managements vor allem durch unterschiedliche Systemstände im Verlauf eines Arbeitsjahres gewährleistet werden. Die in diesem Zusammenhang vorgesehenen Änderungen werfen jedoch eine Reihe von Fragen auf, die bis heute nicht ausreichend geklärt werden konnten, weil das Postmanagement die Gespräche nach acht Runden einseitig für beendet erklärt hat.
Bei genauer Betrachtung des vorliegenden Modells zur Variantenverschneidung sind folgende drei kritische Erfolgsfaktoren zu erkennen, die in unmittelbarer Abhängigkeit zueinander stehen und die für einen nachhaltigen Erfolg des Projektes von maßgeblicher Bedeutung sind:

Eine ausreichende Personalbereitstellung
• Die Berücksichtigung der korrekten Sendungsmengen
• Die Anwendung der richtigen Variante zum jeweiligen Zeitpunkt

Leider mussten wir feststellen, dass in vielen Fällen derzeit keiner der drei Faktoren nachhaltig gewährleistet ist. Wir haben die Postführung daher aufgefordert, das Projekt einer tiefergehenden Plausibilitätsprüfung zu unterziehen und die Nachvollziehbarkeit der zu Grunde liegenden Daten deutlich zu verbessern. Weiters fordern wir, das Variantenmodell eingehend auf Praxistauglichkeit zu testen.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns bis zur Klärung aller aufgezeigten Problemstellungen gegen die geplante Variantenverschneidung in der vorliegenden Form ausgesprochen.

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