Variantenverschneidung

Die Anwendung der „-1 Variante“ wird von uns abgelehnt, solange die Sendungsmengen über den prognostizierten Zahlen liegen und die personellen Problemstellungen nicht beseitigt sind. Schreiben an Vorstandsdirektor DI Umundum vom 20. Mai 2021.

Sehr geehrter Herr Vorstandsdirektor!

Nach uns vorliegenden Informationen soll es in der Brief- und Verbundzustellung demnächst zur Umsetzung des Variantenmodells mit der sg. „-1 Variante“ (Sommerfahrplan) mit weniger Personal kommen. Nicht nur, dass es in vielen Bereichen nach wie vor große Mängel bei den Mengenerhebungen und somit bei den Arbeitsplatz-Berechnungen gibt, liegen aktuell auch die Paketmengen weit über den prognostizierten Zahlen.

Kommt es also tatsächlich wie angekündigt zur Umsetzung der „-1 Variante“ in diesem Sommer, droht auf Grund der bereits vielerorts bekannten personellen Engpässe eine weitere Mehrbelastung durch Mitbesorgungen und anhaltend hohen Paketmengen. Die hohe Fluktuation trägt das ihre dazu bei, um die Situation zu verschärfen.

  • Bemängelt wird die Ungenauigkeit der Berechnungen bzw. der vorgelegten Zahlen. Viele Zustellbasen müssen mehrmals gerechnet und nachevaluiert werden
  • Mit Umsetzung der „-1 Variante“ werden erhebliche Probleme erwartet, da die den Berechnungen zugrunde gelegten Zahlen vielerorts falsch sind
  • Für den bevorstehenden Sommer werden massive Probleme bei der personellen Besetzung der Rayone befürchtet. Ein Anstieg der Mitbesorgungen und damit eine eklatante Zunahme der Mitarbeiter*innen-Belastung ist demnach vorprogrammiert
  • Es besteht die berechtigte Annahme, dass die Pakete in den Sommermonaten nicht in dem Maße zurückgehen werden, wie dies in den Berechnungen verschriftet ist
  • Insgesamt gibt es die Befürchtung, dass viele unerfahrene Mitarbeiter*innen mit der Umsetzung des „Variantenmodells“ überfordert sein werden. Die organisatorischen Maßnahmen sind zum Teil unverständlich und daher für viele Mitarbeiter*innen nicht nachvollziehbar.

Sollten die Paketmengen nicht sinken und weiterhin über den prognostizierten und berechneten Mengen der „-1 Variante“ liegen, fordern wir die Beibehaltung der 0 Variante. Nur so kann ein reibungsloser Betriebsablauf über den Sommer gewährleistet werden

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