Wahlanfechtungen Durch Post AG

Derzeit sind 17 Fälle bekannt in denen die Österreichische Post AG Klage gegen Vertrauenspersonenausschüsse, Personalausschüsse und Wahlorgane in Niederösterreich, Kärnten, Salzburg und Tirol eingebracht hat.

Beklagt wird die “Betriebsdefinition” sowie die Struktur der Personalvertretung der Österreichischen Post AG. Dass, ähnliche Klagen auch bei der A1 Telekom vorliegen ist wohl kein Zufall. Die Post AG begehrt in all diesen Fällen die Vertrauenspersonenausschusswahl/Personalausschusswahl gerichtlich für ungültig erklären zu lassen. Das könnte regional durchaus zu Neuwahlen führen. Die Kosten dafür hätte das Unternehmen zu tragen. Besonders pikant erscheinen die Klagen aber erst dann, wenn man z.B. weiß dass die Post AG falsche ArbeitnehmerInnen-Verzeichnisse geliefert hat oder aber Probleme bei der Briefwahl aufgetreten sind.

Natürlich haben auch wir uns gefragt, was einen Arbeitgeber dazu bringt, weite Teile der Belegschaftsvertretungswahl zu beeinspruchen. Die Antwort ist einfach: Ziel ist es die ArbeitnehmerInnen-Vertretung zu schwächen. Dass es die Postführung in den letzten Jahren nicht immer einfach mit uns hatte, war uns bewusst. Immerhin stehen wir klar auf der Seite der arbeitenden Menschen in unserem Betrieb und haben in den vergangenen Jahren viele arbeitnehmerfeindliche Vorhaben innerhalb der Post AG verhindert. Dass wir da dem einen oder anderen im Weg waren, mag sein.

Wir werden uns jedenfalls nicht einschüchtern lassen.

Den FCG-Vergleich mit der Klagemauer wollen wir hier nicht kommentieren. Den Vorwurf der FCG undemokratisch zu handeln weisen wir jedoch auf das Schärfste zurück.

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