Wirbel Um Leiharbeit Bei Der Post

Nach dieser Krisensituation wird man bei der Post AG nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren können. Wir fordern ein Umdenken bei der Postführung, aber auch bei allen anderen Unternehmen, was den Einsatz von Leiharbeitern betrifft“, so GPF-Bundesvorsitzender Köstinger.

Nach Hagenbrunn (NÖ) läuft seit Donnerstag der Einsatz des Bundesheeres im Postzentrum Wien-Inzersdorf. Zu den Aufgaben der Soldaten und Zivilbediensteten zählen das Sortieren von Paketen und das Beladen von Lkws. Nach zahlreichen CoV-Infektionen bei dort von der Post beschäftigten Zeitarbeitnehmern hatte das Unternehmen offiziell um diese „Unterstützungsleistung“ angefragt. Bei der Gewerkschaft sorgt der Hergang für Kritik.

ORF Berichterstattung vom 21. Mai 2020

Berichterstattung von kontrast.at

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Die Post AG hat am 29. Juni eine Dienstanweisung erlassen, mit der die kontaktlose Zustellung ab 1. Juli beendet werden soll. Mit folgendem Schreiben haben wir daher heute bei VD Umundum darum ersucht die kontaktlose Zustellung fortzusetzen.

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Nach unzähligen Interventionen in den letzten Tagen und Wochen beim Postvorstand wird der versetzte Dienstbeginn in den Zustellbasen in den kommenden Tagen großteils außer Kraft gesetzt.

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Die Coronakrise darf nicht auf dem Rücken der MitarbeiterInnen ausgetragen werden. Heute, am 23. Juni 2020 hat der Zentralausschuss einstimmig beschlossen gemeinsam gegen die unternehmensseitig geplanten Maßnahmen vorzugehen. Folgende Mail wurde daher an den Postvorstand übermittelt.

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Das Unternehmen ist im Mai an den Zentralausschuss herangetreten und hat beiden Fraktionen auf Grund der Coronakrise in der Briefzustellung Personalmaßnahmen angekündigt. Diese hat der Zentralausschuss bereits in seiner Sitzung am 13. Mai einstimmig abgelehnt.