Diese Verantwortung nehmen wir ernst und genau deshalb begleiten wir das Thema GeoPunkt von Beginn an kritisch, sachlich und mit klarem Fokus auf den Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen.
Großkunden äußern den Wunsch nach genaueren Zustellnachweisen, wie sie am Markt teilweise bereits üblich sind. Für uns ist klar: Eine Form des Trackings, die einer laufenden Überwachung oder der Erstellung von Bewegungsprofilen gleichkommt, ist ausgeschlossen. Eine permanente Ortung findet nicht statt.
Gemäß dem Entwurf der Betriebsvereinbarung „GeoPunkt“ soll zur zeitlichen Erfassung auch die örtliche Erfassung der Zustellung dokumentiert werden. Zweck ist die inhaltliche Erweiterung der Übergabeinformation.
In der Betriebsvereinbarung wollen wir klare Grenzen sehen:
- keine systematische Leistungs- oder Verhaltenskontrolle
- pseudonymisierte Datenverarbeitung
- personenbezogene Zuordnung nur in streng geregelten Ausnahmefällen
Als Personalvertretung sind wir umfassend eingebunden und verfügen über Kontroll- und Einsichtsrechte. Gerade bei sensiblen Themen helfen Halbwahrheiten und zugespitzte Darstellungen niemandem, sondern schüren unnötige Ängste.
Wir als FSG übernehmen Verantwortung und wollen die Fakten beleuchten und sauber einordnen, anstatt aus populistischen Zwecken nur Schlagzeilen zu produzieren.
Dass wir diesen Anspruch leben, zeigt unsere langjährige Zusammenarbeit mit dem Institut forba (Beratung und Forschung in der Arbeitswelt). Diese Kooperation hilft uns in datenschutzrechtlichen Angelegenheiten den bestmöglichen Schutz für dich zu gewährleisten. Diese Linie setzen wir auch hier fort.
Mitbestimmung und Schutz für unsere Kolleg*innen - dafür stehen wir als FSG und darauf kann man sich verlassen!
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