Auch die neue EU-Abgabe von 3 Euro auf Pakete aus Drittstaaten, die vor allem große asiatische Online-Händler treffen soll, sieht er kritisch. Zusammen verteuern diese Maßnahmen Online-Pakete ab September 2026 um 5 Euro.
Köhler zweifelt, dass so Arbeitsplätze im österreichischen Einzelhandel gesichert werden, denn 80 Prozent der Pakete stammen aus dem Ausland.
„Es ist nicht nachvollziehbar, dass auch notwendige Dinge des täglichen Bedarfs, wie Medikamente und medizinische Produkte, wenn sie von Online-Händlern geliefert werden, von der Paketsteuer betroffen sind“, so Köhler.
Statt der Paketsteuer plädiert er für die längst fällige Erbschafts- und Millionärssteuer als sozial gerechtere Alternative.
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